#133 Training from the BACK of the Room
Training from the BACK of the Room! – 65
Ways to step aside and let them learn
Sharon L. Bowman, 391 Seiten, Pfeiffer Verlag, von 2008
Deutsche Ausgabe erschienen 2021, d.punktverlag, 269 Seiten
Training from the Back of the Room!: 65 Wege in Trainings Raum fürs Lernen zu
schaffen
Weniger erklären, mehr lernen lassen
Angela hat wieder eine Lernprofi-Lesepartnerin an ihrer Seite: Conny Hatula ist zum wiederholten Mal zu Gast und mit allen Lernwassern gewaschen.
Die zentrale Idee: Gute Trainings entstehen nicht dadurch, dass vorne jemand besonders viel redet. Sie entstehen, wenn die Teilnehmenden aktiv werden, an ihr Vorwissen anknüpfen, Inhalte verarbeiten, Dinge ausprobieren und den Transfer in den Alltag schaffen.
Darum geht es in der Folge
die vier Cs als Grundstruktur für Trainings:
Connections: Vorwissen und persönliche Erfahrungen aktivieren
Concepts: neue Inhalte verstehen und einordnen
Concrete Practice: anwenden und ausprobieren
Conclusion: Erkenntnisse sichern, reflektieren und übertragen
Angelas eigene BACK-Merkschleife: Build Connections, Activate Concepts, Concrete Practice, Keep and Transfer
sechs Lerntrümpfe: Bewegung statt Sitzen, Sprechen statt nur Zuhören, Bilder statt vieler Worte, Schreiben statt nur Lesen, kurze statt überlange Inputphasen und möglichst viel Abwechslung
konkrete Methoden wie Think and Write, Think-Pair-Share, Konzeptlandkarten und die Three-before-me-Regel
warum ein thematischer Connector besser ist als ein beliebiger Eisbrecher
wie eine „Mission Prozessdetektiv“ oder die „Rechnung des Grauens“ selbst trockene Themen in Bewegung bringt
warum inspirierende Impulse trotzdem wichtig bleiben – solange sie nicht das ganze Training auffressen
was ein einbeiniges Teach-back mit kurzen, pointierten Beiträgen zu tun hat
wie ein guter Abschluss mit vier Fragen aussieht: Gefühl, Wissen, Verhalten und Nutzen
Das Lernziel dieser Folge: Nach dem Hören kannst du ein Training nach Bowmans vier Phasen strukturieren und in jeder Phase mindestens eine aktivierende Methode einsetzen – damit die Teilnehmenden nicht nur zuhören, sondern selbst entdecken, ausprobieren und lernen.
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