Buchbesprechungen für Unternehmerinnen und Unternehmer
00:00:05: Herzlich Willkommen zur Episode Hundert Zweiund Dreißig.
00:00:09: Ich freue mich wieder und wir haben ein spannendes Buch auf unserem Lesetisch liegen, der Titel lautet Schau in den Spiegel damit Verständigung gelingt praktische Impulse für eine neue Dialogkultur.
00:00:25: Geschrieben hat es die Daniela Duimitsch Erbe, hat zur Größenordnung dreihundertach Zeiten gut zu lesen und ist ganz aktuell im Massellverlag, zwei tausend sechsundzwanzig erschienen.
00:00:37: Und ich freue mich sehr weil das hat mir die liebe Hilge Kohler auf meinen Lesetisch gelegt, die dieses Buch auch gelesen hat, mit mir natürlich gemeinsam.
00:00:48: Und wir zwei Hilge haben ja schon drei Podcasts hinter uns.
00:00:52: das ist der vierte und insofern freue ich mich sehr dass du dabei bist.
00:00:56: sag hallo und du darfst gleich einsteigen mit.
00:01:00: warum hast du mir dieses buch auf meinen lesetisch gepackt?
00:01:04: Ja, hallo liebe Angela.
00:01:05: Ich freue mich!
00:01:06: Ich hätte jetzt gar nicht gewusst dass wir so viele Podcasts schon zusammen gemacht haben.
00:01:09: Wir haben eigentlich einfach immer so viele spannende Bücher.
00:01:13: Warum habe ich dir das auf den Tisch gelegt?
00:01:15: Ich bin darüber gestolpert So typisch linked innen gesehen Dass dieses Buch rausgekommen ist.
00:01:20: Ich kenne die Autorin und dachte Das muss gut sein Hab meine Nase reingesteckt vor allem weil es um ein Teil von Kommunikation geht der mir im Herzen liegt nämlich wie wir miteinander reden.
00:01:31: so sind wir eigentlich schon mittendrin und für mich ist es auch eine schöne Entspannung von dem ganzen KI-Themen, die wir ja beide im Moment haben.
00:01:40: Insofern freue ich mich doppelt dass wir jetzt mal ne Stunde Ganz analog, fast analog über ganz analoge Kommunikation.
00:01:49: Und danke, weil endlich ging es mir auch!
00:01:51: Ich bin ja auch gerade so in diesem KI-Tunnel und ich freue mich über jedes Buch oder jede Gelegenheit mal außerhalb dieser Blase sich auszutauschen.
00:02:03: Weil wir können beide von uns behaupten Wir sind Menschen von Sprache Kommunikation, also da beschäftige ich mich viel damit du dich auch beruflich.
00:02:16: Und insofern habe ich mich auch sehr gefreut und war auch sehr gespannt was mich im Buch erwartet weil allein der Titel ja schon sehr gut ausdrückt was wohl jetzt kommen wird dieses schau in den Spiegel dieses sie eigentlich erst mal mit sich selber beschäftigen bevor man mit anderen spricht.
00:02:33: und da kann ich echt für mich sagen hab ich wieder viele gute Anregungen und Impulse mitgenommen.
00:02:40: Und für mich natürlich auch Vertiefungen, sage ich mal, weil einiges bekannt ist, Kommunikationstechniken nenne ich es jetzt einmal ein bisschen überspitzt.
00:02:51: aber für mich ist eigentlich das besonders schöne... Das schreibt sie auch selber relativ am Anfang.
00:02:59: Es geht nicht darum die nächste Gesprächstechnik zu lernen sondern Ganz toller Begriff.
00:03:07: Es geht nicht um Know-how, sondern um Bihau!
00:03:12: Das hat mir schon mal total gut gefallen und mit dem Gedanken mag ich mit dir einsteigen.
00:03:16: Ja schön, dann lass uns loslegen.
00:03:19: Genau.
00:03:22: Vier Kapitel hat sie das gegliedert.
00:03:25: und was mir auch gut gefallen hat ist so etwas mag ich einfach grundsätzlich immer kleine Zitate eingestreut sehr schön gegliederd ganz viel Übungen mit Reflexionsfragen, mit Beispielen aus der eigenen Praxis.
00:03:40: Also es ließ sich sehr abwechslungsreich.
00:03:43: Obwohl's manchmal nicht manchmal sondern immer wieder so vielleicht wie ist da dein Eindruck?
00:03:49: Immer wieder in Tiefen geht wo ich echt bestimmt drei bis fünf mal so kleinere Kapitel gelesen habe.
00:03:57: Wo ich dachte jetzt muss ich mich anstrengend ums zu verstehen.
00:04:01: Das
00:04:01: stimmt das stimmt insofern.
00:04:03: Also ich würde sagen, insofern wird es eigentlich langweilig wenn wir das lesen und so durch diese Tiefen durchgehen.
00:04:08: Wird ja versüßt dadurch dass dann wieder ein Beispiel kommt.
00:04:11: also das hat mir besonders gut gefallen.
00:04:12: Ich habe das auch als den roten Faden empfunden Dass wir immer wieder in die Realität geführt werden.
00:04:18: So mal ist es irgendwie das Staatsanwalts Team Die nicht gut miteinander klarkommen Und Mal ist es glaube ich die Autoren und ihr Mann In ihrem eigenen Vorgarten und lässt man jetzt die Tür zu vom Garten oder macht man sie auf.
00:04:32: Manche Dinge konnte ich besser nachempfinden, andere waren für mich weiter weg.
00:04:38: Aber man guckt immer so durch einen Fenster quasi in das was bei anderen los ist und dadurch wird für mich diese fachliche Fundierung gut zu.
00:04:48: snacken würde ich sagen.
00:04:50: Ja, schon snacken ist ein schöner Begriff an der Stelle genau!
00:04:54: Und vielleicht dazu gesagt über Daniela sie Mediatorin und, wie heißt das nun?
00:05:02: Erklärungshelferin.
00:05:04: Ja genau, Erklärungshilfe nennt sich das ja.
00:05:07: Sehr schön,
00:05:08: kannte ich wiederum auch nicht als Berufsbild aber ich finde es natürlich um jetzt.
00:05:13: in ihrem Buch wird auch klar was sie da macht und das erklärt sie auch immer wieder.
00:05:18: sehr schön.
00:05:18: also das hat mich auch noch mal sehr bewegt, hat mir sehr gut gefallen.
00:05:22: Wie sie da arbeitet, wie sie tickt kriegt man halt mit und vermittelt sie da supergut.
00:05:27: Ich starte mal mit meinem ersten kleinen Tipp schon im Vorwort.
00:05:32: Habe ich so gedacht, wow!
00:05:34: Das ist meine Idee auf die wäre ich nicht gekommen oder kannte ich nicht.
00:05:38: Nämlich Christian Prior schreibt dieses Vorwort und er schreibt das er mit seiner Frau eine Dialog fokussierte Ehe führt.
00:05:46: Kanntest du diesen Begriff?
00:05:48: Nein tatsächlich nicht.
00:05:49: Ist jetzt auch wahrscheinlich kein Begriff den ich mir sofort selber einkaufen würde aber es macht... Was hat dich daran so angesprochen?
00:06:00: Ja, also genau.
00:06:02: Er schreibt ja und ich fand es gut als Einstieg weil dann auch viel davon wieder zu finden ist im Buch selber dieses er nimmt sich jeden Tag mit seiner Frau fünfzehn Minuten Zeit.
00:06:15: das finde immer schön sie ist ja nicht viel fünfzeh Minuten.
00:06:18: Und in dieser Viertel Stunde fragen Sie sich einfach gegenseitig was beschäftigt Dich heute was bewegt dich, hören sich gegenseitig zu.
00:06:27: Was ist wichtig für dich?
00:06:28: Also einfach so dieses.
00:06:29: wir sprechen über das und zwar täglich.
00:06:32: also das hat mich so beeindruckt.
00:06:34: Und ich setze nicht wo ich sage dass würde ich jetzt mit meinem Mann übernehmen wollen und auch machen weil mein Mann und ich arbeiten eng und viel und immer zusammen haben da unsere eigene Verständungsebene.
00:06:47: Ich fand es irgendwie schon witzig als ich lesen buche und normalerweise schon im Vorwort Ui spannend
00:06:54: Ja, das stimmt.
00:06:55: Also dann muss ich dich auch gar nicht fragen wie weit es bei euch mit der Dialog-Fokussierten eher ist.
00:07:01: Aber
00:07:02: ich finde wir steigen ja schon in ein Wort ein dass später auch noch mal kommt diese Stichwort so Dialog, Diskurs, Debatte und so da sind wir ja mitten drin auch schon in dem was wir eigentlich alle im Alltag haben oder?
00:07:15: So ging es mir als ich das Buch gelesen habe.
00:07:17: Das ist eigentlich immer so profan, also sagt sich so schnell.
00:07:20: Ja wir müssen mehr in den Dialog miteinander gehen.
00:07:23: Was nimmst du aus ihrem Buch dazu mit?
00:07:25: Also erstmal vielleicht können wir mal beim ersten Kapitel ein bisschen einsteigen.
00:07:30: Nämlich heißt auch passenderweise was sind die Merkmale einer gelungenen Verständigung?
00:07:36: und für mich war das dann einfach nochmal gut.
00:07:39: ich mag sowas wenn eine Klärung kommt worüber reden wir eigentlich?
00:07:45: Und das ist ja auch ein Grundbestandteil von Dialog, dass wir uns mal erst einmal bevor wir in die Tiefe des Gesprächs gehen darüber austauschen ob wir überhaupt vom Gleichen reden.
00:07:58: Das stimmt!
00:07:59: Das habe ich mir dann auch gleich für meine Praxis eine Spur hinter die Ohren geschrieben.
00:08:03: denn so ich grob wenn Leute mich fragen was machst du?
00:08:07: und sie kommen aus einem ganz anderen Gebiet?
00:08:09: Dann sage ich Kommunikation.
00:08:11: aber Kommunikations ist so ein weiter Begriff dass wir alles drunter packen können.
00:08:16: Die Autoren macht ja am Anfang klar, es gibt Kommunikation und es gibt Verständigung.
00:08:21: Und ihr geht eben um diese Verständigung – und ich sag mal kurz gesagt für alles Weitere lest alle das Buch!
00:08:27: Ich verürze
00:08:28: jetzt darauf hin, Wir können über das Wetter und über Brötchen reden, wir können uns streiten und auseinandergehen.
00:08:35: Eine Verständighung wird erst wenn quasi geeinigt haben, also wenn unsere Kommunikation uns gemeinsam vorangebracht hat und das macht sie dann ja auch wieder greifend an Beispielen.
00:08:48: Würdest du Verständigung in Abgrenzung zur Kommunikierung auch so darstellen oder hast du für dich ein Alltagsbeispiel, an dem du es zeigen könntest?
00:08:55: Also ich hatte als ich das gelesen habe immer im Kopf dieses... Es gibt ja den Begriff von Asynchrone und Synchronekommunikation, also da macht ihr auf das Beispiel Anruf beantworten.
00:09:07: Natürlich kann ich was darauf sprechen und sagen.
00:09:09: Hallo Helge!
00:09:10: Ich möchte ganz kurz mein Termin mit dir vereinbaren.
00:09:12: bitte melde dich.
00:09:14: Das ist jetzt zwar ein Angebot von Verständigung aber du kannst entscheiden ob du es annimmst oder nicht.
00:09:21: Also das fand ich dann mal ganz spannend und da dachte ich einfach ja genau natürlich alles ist Kommunikation.
00:09:28: Schreibt sie auch selber, wenn du so willst.
00:09:29: Wenn er uns zitiert liebe ich Watzlawik natürlich immer wieder mal und natürlich auch Vorname jedes Mal.
00:09:37: Friedhelm Schulz von Thun Und das ist der Überbegriff für mich Kommunikation und Dialog ist eben die Form wo es mir darum geht Verständigung überhaupt zu erziehen.
00:09:50: also Ich will zum Schluss eine Vereinbarung haben und ich mag total gerne ihre Zwischenüberschriften.
00:10:00: Allein nur immer so, also hier heißt die Zwischenheit ja?
00:10:05: Die Wahrheit am Anfang, die Vereinbarungen am Schluss.
00:10:09: Ich
00:10:10: liebe sowas!
00:10:11: Weil das sind immer Sätze für mich, Sätze als Plakat an die Wand hängen und da muss man immer nur drauf
00:10:19: gucken.
00:10:21: Hast du schon ein paar Plakate jetzt an einer Wand hängt davon?
00:10:25: Also so viel Raum habe ich gar nicht für all diese Sprüche aus den vielen Büchern, die ich schon habe.
00:10:32: aber das käme dazu Genau.
00:10:37: Und einen Tipp hab' ich gleich auch hier wieder am Anfang bei diesem Verständigung und wissen wir eigentlich wovon wir sprechen?
00:10:45: weiß es, schreibt sie mich auch.
00:10:47: Je bedeutender eine Sache ist – ich habe ja immer so ein bisschen meine Zitatel darüber – um dies geht, umso wichtiger ist der Realitätsabgleich.
00:10:57: und jetzt kommt die Rückbestätigung.
00:11:00: Und deshalb mich erinnert an wenn ich mit meinen Steuerberaterinnen und Steuerberatern spreche, die immer wieder mal klagen, ja meine Mitarbeiter verstehen mich nicht.
00:11:11: Ich gebe denen eine Aufgabe machen das nicht so, wie ich mir das
00:11:15: denke.".
00:11:16: Und da ist genau der Gedanke wichtig.
00:11:18: Hast du dich rückversichert?
00:11:21: Hast du rückgefragt, ob sie überhaupt verstanden haben was du willst und dieses... Und da schreibt sie, dass es mir dann nochmal bewusst geworden war, was im Flugzeug Cockpit- und im OP-Saal Standard ist, nämlich dieses oder mein Mann ist ja so ein begeisterter Koch, dieses Wechef.
00:11:39: also Ich mache eine Ansage und du musst wiederholen, was zu tun ist.
00:11:44: Und erst wenn ich sage we-chef dann gilt es.
00:11:48: Das auch in die Praxis zu übernehmen und zu sagen okay ich delegiere eine Aufgabe.
00:11:52: bevor ich das mache sag' ich sie lassen Sie mir vom anderen nochmal ins seinen Worten wiederholend und dann weiß ich erst ob's verstanden würde.
00:11:59: Ja das stimmt!
00:12:02: Das sind auch sehr praktische Tipps oder?
00:12:05: Wobei es ansonsten ja oft gar nicht so leicht umzusetzen isst was sie empfiehlt oder
00:12:11: Ja, also wie gesagt ich habe so immer wieder Momente wo ich stutze und dann muss ich nachdenken und überlegen was meinen Sie jetzt damit?
00:12:22: Aber ich finde durch diese Reflexionsfragen die sie hat.
00:12:26: Also es ist kein Buch wo man sagt kann man auch mal schnell drüber lesen.
00:12:31: aber wenn man es ernst nimmt mit der eigenen Verständigung empfehle ich schon dieser Reflexion Fragen auch ernst Ja.
00:12:41: Das stimmt, das stimmt!
00:12:42: Da möchte ich anschließen.
00:12:44: ein kleines Wort an alle die Bücher setzen oder Lay-outen.
00:12:49: wir tendieren ja.
00:12:50: also Ich habe jetzt die gedruckte Fassung.
00:12:52: Also so richtiges Fritz Exemplar hier in der Hand ist auch mal wieder schön übrigens und wenn ich das durchblättere Ist da ziemlich viel Luft drin.
00:13:01: Also so ökonomisch hätte man sagen können dass Setzen war ein bisschen kleiner Die Schriften bisschen enger und so Und da sind dann Bildchen drin und die Reflexionsfragen im Kasten.
00:13:12: Manche würden dazu tendieren zu sagen, da können wir uns fünfzig Seiten sparen.
00:13:16: Dann ist das Buch billiger in der Produktion.
00:13:18: so ich finde, dass wäre ein echter Verlust.
00:13:21: Ich habe bei diesem Buch gemerkt wie wichtig oder wie gut es ist, klares Layout zu haben, deutlich erkennbare Überschrift.
00:13:30: auch eine Leserführung durch... optisch erkennbare Kapitel, Unterkapitel.
00:13:36: und wie gesagt auch die kleinen Visualisierungen von Heike Hig fand ich immer sehr schön.
00:13:43: Ist nichts was irgendwie die Aufmerksamkeit stielt aber es unterstützt das auf eine ganz charmante Art.
00:13:48: Ich mag auch diese Art Bleistiftzeichnungen ist ein bisschen so Neuland-Style gefällt mir gut.
00:13:55: an dieser Stelle gesagt spart nicht am Papier irgendwie.
00:13:59: das ist gut investiert vom Layout her sehr gut lesbar.
00:14:03: Ging es dir auch so?
00:14:04: Ja, ging mir auch so.
00:14:05: Also ich mag das ja auch vor allem dieses Abgesetzte und was sie schon gesagt hat diese kleinen Zitate immer zwischendurch weil's einfach dem beim Lesen den Kopf Platz lässt zum Denken sozusagen.
00:14:19: Das stimmt.
00:14:19: Das hast du schön gesagt.
00:14:21: Und gerade also eins im ersten Kapitel mag ich noch rausgreifen wo ich erst ein bisschen geschmunzelt habe aber wo ich auch wieder wo ich erst nachdenken musste, aber was mir gut gefallen hat.
00:14:32: Hat sie nämlich auch so eine kleine Zeichnung drin?
00:14:34: Das Shangri-La Modell.
00:14:38: Hast du das noch im Kopf?
00:14:40: Weil es ist ein Herz ganz goldig und dieser Grundgedanke und der... Ich glaube wenn man den aus dem ersten Kapitel mitnimmt dann ist sehr viel gewonnen, wo er einfach sagt okay wir haben halt gelernt immer die Sachebene zu betrachten und die Beziehungsebene, die emotionale Ebene auszublenden.
00:15:05: Und das Shangri-La – also ich weiß jetzt gar nicht wie man das jetzt übersetzt aber so dieses der innere Frieden entsteht, also des Herzes, das ganze Herz entsteht erst wenn ich beide Seiten betrachte und da sind ja jetzt so habe ich sie verstanden eben die beiden Seiten von Dialog berücksichtigen muss, dass es eben immer neben der Sachebene die Gefühlsebene gibt.
00:15:32: Und
00:15:33: diese Gefühlebene... also da muss man schon ein bisschen denken weil auch die Gefühls Ebene hat dann ja wieder mehrere Ebenen nämlich was ist mit meinem Gefühl wie fühle ich mich?
00:15:45: Wie fühlt sich das andere?
00:15:46: Das sind wir dann bei Empathie und wie übernehme ich das in den Dialog so dass wir zu einer Vereinbarung kommen?
00:15:55: Ich finde, viele Sachen sind jetzt keine einfache Kost.
00:15:59: Im Sinne von haha Shangri-La klingt schön
00:16:02: aber
00:16:03: dadurch dass sie dieses mit Shangri La nimm hat man so ein Bild eben im Kopf und sowas arbeitet bei mir immer dann im Nachgang auch noch.
00:16:12: also das ist les ich mal drüber und dann irgendwie so drei Tage später denke ich mir auch erst beim Spazieren gehen wieder Shangri la da war doch was Ja,
00:16:21: genau.
00:16:21: Das stimmt!
00:16:22: Also das Stichwort bleibt... das macht es ja auch so ein bisschen bildhaft.
00:16:24: und vor allem dieses Stichwort so Frieden- und Harmonie in der Kommunikation anstreben und dass sich eben nicht nur auf der rationalen Ebene erreichen kann.
00:16:36: Das ist ja das worüber wir zwei bislang eigentlich gesprochen haben.
00:16:39: Ich sage Donnerstag um zehn hast du das verstanden?
00:16:42: Bist du da?
00:16:43: Aber dann gibt's noch eine andere Ebene diese emotionale Ebene und da wirds halt komplexer Wie du sagst, irgendwie da muss man auch mal drüber nachdenken.
00:16:51: Und ich finde das gut, dass sie eben auf diese emotionale Ebene nach meinem Gefühl viel mehr eingeht als auf die technische Ebene.
00:17:01: Wir haben ja oft so Kommunikationsratgeber mit Checklisten und so.
00:17:05: Das ist ihr es nicht.
00:17:06: von daher gehe ich mit dir.
00:17:08: Das ist anspruchsvoller aber Ich finde total wichtig um eben dieses emotionale und rationale zusammenzubringen.
00:17:16: Ja, genau.
00:17:17: Und Daniela hört sich ja diesen Podcast ganz bestimmt an also ich habe sie ja schon vorgewacht.
00:17:22: Also Sie weiß dass das kommt.
00:17:24: Also deswegen Hallo Daniela Ich mache jetzt mal hier die direkte Ansprache weil Das interessiert mich eigentlich bei jedem Autor.
00:17:32: Ich bin begeistert davon.
00:17:34: Ich hab sie schon gesagt Wie auf dem Punkt die Zitate sie findet zu dem jeweiligen Thema?
00:17:40: Weil bei dem bei Shangri-La hat sie ein Zitat von Werner von Siemens.
00:17:45: Also sie schreibt selber, es ist vermutlich von ihm weiß man aber nicht genau und es auch egal.
00:17:50: Aber ich liebe dieses Zitat weil es heißt Es kommt nicht darauf an mit dem Kopf durch die Wand zu gehen sondern mit den Augen die Tür zu suchen.
00:17:59: Schon wieder was für meine Plakatwand!
00:18:02: Ja das stimmt, dass stimmt Genau.
00:18:05: Und gleichzeitig ist es ja auch das was Kommunikation oder Verständigung eigentlich so schwierig macht.
00:18:10: Das könnte ja einfach sein, aber die Emotionen kreuzen ja oft dazwischen.
00:18:15: Hast du dich da wiedergefunden in den Buch, in den Beispielen?
00:18:19: Ja.
00:18:21: Natürlich!
00:18:23: Ich glaube jeder der ehrlich mit sich ist das ist eine Voraussetzung um mit diesem Buch zu arbeiten ehrlich sich gegenüber selbst zu sein und an die Nase zu fassen und dann auch die Inhalte die sie beschreibt ernst zu nehmen.
00:18:41: Und es ist ja... Dann kommen wir im Prinzip für mich schon zum Kapitel zwei Wo sie heißt ich und meine Haltung.
00:18:49: Und das ist eigentlich das Kapitel für mich, dass am schwersten zu lesen war muss ich mal sagen aber gleichzeitig am meisten in mir arbeitet.
00:19:01: vielleicht deswegen Wie ist es dir da gegangen?
00:19:03: Was hast du bei diesem Kapitel schon einmal rausziehen können über dich und deine Haltung?
00:19:12: Ich finde auch im Zentrales Kapitel, in dem es ja übergeht von dem immer noch so eine Spur mechanistischem oder technischem Ansatz.
00:19:22: Wie gesagt, die Kommunikation versus Verständigungs noch einfach.
00:19:25: und jetzt gehen wir rein in das.
00:19:27: welchen Beitrag leiste ich denn zu einer guten Verständigung?
00:19:31: Und das ist eben nicht mehr technisch.
00:19:33: Das kann ich technisch machen an der Oberfläche, aber da geht es eben um mehr und Ich habe das regelmäßig im Studium wenn ich Kommunikation mit Studierendenlehren.
00:19:43: natürlich kommt immer die Frage so wie können wir uns zum Beispiel besser auf Prüfungssituation vorbereiten?
00:19:48: Was mache ich wenn ich einen Blackout hab?
00:19:50: oder Wie konnte ich irgendwie eine fiese frage Oder?
00:19:53: und all diese Fragen sind haben immer was auch mit sich selbst zu tun.
00:19:58: also Wir kommen immer bei der eigenen.
00:20:00: Am Ende landen wir immer bei der eigenen Haltung, bei diesem Manche mannen wär's cool bleiben und für sie ist es viel mehr als das.
00:20:08: Und das finde ich gut und richtig!
00:20:11: Von daher finde ich... Gerade dieses Ich und meine Haltung ist schnell gesagt.
00:20:15: Haltung is so ein Wort, bei dem ich oft aussteige, weil wir so viel lieber Mindset- und Haltungen geredet haben oder es irgendwie bei agilen Organisationen... Also es ist so schwer zu greifen!
00:20:25: Deswegen würde ich sagen einfach les das Kapitel und heuchte in euch hinein aber lest es wirklich, scant es nicht sondern lestes setzt euch, nehmt euch die Zeit um euch damit auseinanderzusetzen.
00:20:35: Ja genau, weil ja auch das Buch selbst heißt Schau in den Spiegel das Kapitel über den Spiegel und wo ich so ein bisschen hin- und herschwanke oder denke immer noch ist tatsächlich, also sie weiß gar nicht ob sich damit anfängt aber relativ am Anfang dieses Kapitels kommt ja das Beispiel der Indienreise.
00:20:56: Fand ich schon sehr bemerkenswert weil wie Sie allein wie Sie dieses Beispiel übers Sich schreibe habe ich so schonungslos ehrlich empfunden.
00:21:09: Also das muss man sich ja schon mal trauen, über sich so zu schreiben mit diesen Begriffen dass die natürlich eine aufregende Kultur.
00:21:17: alles ist neu ganz viele Eindrücke und natürlich die Fremdreit im positiven Sinne auf der anderen Seite einen Seite und dann kommt dieses Ekel es ist grauenvoll der Schmutz der Dreck sie will nichts essen da und ich kann überall.
00:21:36: Ich glaube, so würde ich mich auch fühlen.
00:21:37: Aber hätte ich den Mut es so offen auszusprechen wie sie das tut?
00:21:42: Und da merkt man dass Sie natürlich ihre eigenen Gedanken beherzigt waren finde ich sehr gut.
00:21:49: und dann bringt sie eben aus dieser indischen Weisheitslehre eben diese drei... Es gibt drei.
00:21:57: ich also ich weiß nicht ob du das noch sonst vorkommst kenne ich mich zu wenig aus bin dann nicht bewandert und das war das wo ich gesagt habe Geh mal jetzt in den Nirwana oder ist es immer noch im Hier und Jetzt?
00:22:10: Das ist mir schwergefallen.
00:22:13: Weil sie eben sagt, es gibt das... wie Sie nennen es das Transzententale ich.
00:22:21: Genau, Transsentente ich genau!
00:22:22: Und ich du wirst auf der Welt geboren und es gibt dich und das ist schonmal ein Ich.
00:22:27: Dann gibt es das Ego-Ich dass es all das was mich ausmacht im Guten wie im Schlechten was mein Denken fühlen und handeln bestimmt.
00:22:38: Und da hat viel damit zu tun, wie bin ich aufgewachsen?
00:22:41: Welche Weltanschauungen habe ich
00:22:42: usw.?
00:22:45: Für mich die wichtigste Erkenntnis aus diesem Buch über die ich dann immer wieder nachdenke ist.
00:22:51: Das Dritte Ich ist das, dass du brauchst um in den Spiegel schauen können.
00:22:56: Das beobachte ich.
00:22:58: Das muss ehrlich sein!
00:23:00: Da musst du es schaffen... Da meine ich auch, fasse ich mich an die Nase.
00:23:06: Wie ehrlich ist man eigentlich selbst gegenüber im Sinne von... Auch ich weiß, dass ich mir gerne selbst was vormache mal hin und wieder.
00:23:17: Und dann denke ich mir manchmal, meine Güte Angela bist doch nur du!
00:23:21: Wenn
00:23:21: es nicht mal schafft dir gegenüber ehrlich zu sein wem denn dann?
00:23:28: Das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt.
00:23:32: Ja, das stimmt.
00:23:33: Das stimmt und ich finde gleichzeitig... Ich find's auch also sehr schön dass du dieses Beispiel von der Indien-Reise nennst weil ich stimme dir absolut zu!
00:23:41: Ich hab' auch gedacht so, ich habe mich gefragt wie weit würde ich selber das von mir erzählen?
00:23:47: Also wie mutig wäre ich selber da gehört Mut zu und ich find gleichzeitig es wird einfach wenn Wenn ich so ein Erlebnis habe und für mich eine Lehre daraus ziehe, weil ehrlich dann ist es im Grunde die Heldenreise über die wir so oft schreiben.
00:24:02: Was das glaube ich aber braucht wenn es vielleicht ist der Unterschied zwischen den Helden Reisen über die was einfach erzählen auf LinkedIn und in Vorträgen und dem was uns wirklich verändert hat?
00:24:12: Was bei ihr ja ist, es ist formale Helden-Reise und sie hat aber etwas gelernt Und sie hat Konsequenzen drausgezogen.
00:24:19: Das vergessen wir manchmal oder denken, das war mein früheres Ich, das vergesse ich jetzt!
00:24:25: Und ich finde deswegen zeigt dieses Beispiel der Indienreise, dass sie das bringt Zeit was ganz wesentlich ist.
00:24:32: Nämlich, dass Kommunikation immer ein Lernprozess ist.
00:24:35: Was wir ja oft so unterschätzen.
00:24:37: oder wir denken wow jetzt gehe ich in das Seminar und am Ende des Wochenendes weiß ich wie es geht?
00:24:42: Nee!
00:24:42: Ich gehe in das seminar...ich weiß aber immer noch nicht wie's geht.
00:24:45: Ich habe manche Sachen gelernt.
00:24:46: Ich werde Sie ausprobieren wieder verwerfen und aber ich entwickle mich als Mensch weiter Und das gefällt mir so gut, dass sie diesen Menschen in den Mittelpunkt stellt.
00:24:55: Es ist keine Technik, es ist der Mensch, der sich entwickelt und der auch weiter Fehler machen wird – immer weiter oder?
00:25:02: Also so empfinde ich das!
00:25:04: Ja, das sehe ich auch so und das kommt super gut rüber auch in diesem Buch weil Sie ja dann wenn man jetzt mal sagt okay das Ego-Ich ist eben das was uns ausmacht mit seinen guten Seiten und seinen Schattenseiten Und sich über dieses, sagen wir auf die Beobachter-Positionen stellen einfach mal von oben, sagen jetzt mal Adler Perspektive so klassisch.
00:25:30: Sich zu überlegen ja wo kämpfe ich denn gerade mit mir?
00:25:35: Also sie sagt ja nicht dass man das Ego ich ablegen sollte und ins Nirwana geht wie es die Yogi Meister dann tun.
00:25:44: Das brauchen wir nicht oder das wäre auch weltfremd sondern dass ich mir eben überlege, ja was sind denn... wie ist denn meine Entwicklung?
00:25:52: Was funktioniert gut für mich?
00:25:54: Was macht mich aus?
00:25:55: Was ist meine Weltanschauung und wo steht mir möglicherweise meine Welt-Anschauungen in Weg.
00:26:00: Das muss man auch erstmal herausfinden.
00:26:03: Und da war es jetzt dann gut in der Zeit für mich gepasst hat.
00:26:08: Ich komme ja gerade von einer Delphine Tour.
00:26:11: mit unseren Steuerberaterinnen und Steuerberatern Hunde haben wir lange darüber diskutiert, dieser im Moment von Mitarbeitenden oder auch selber diese Haltung.
00:26:24: mir wird alles zu viel.
00:26:26: Es ist alles so anstrengend.
00:26:28: wie kriegst du jetzt zum Beispiel als Chefin oder Chef Menschen aus diesem Loch raus?
00:26:34: Die sagen oh Gott am liebsten würde ich kündigen!
00:26:36: Ich habe keinen Bock mehr.
00:26:37: und da hat mich hat mich das schon bewegt, was sie schreibt über Weltanschauung und Ego ich.
00:26:43: Und sind wir bereit auch mal ein statisches Weltbild eine Weltsicht bisschen in Bewegung zu bringen?
00:26:52: Wie gelingt uns das damit wir in dieser Überforderung, in der wir uns vielleicht oder nicht vielleicht sondern in der sich diese Menschen gefühlt gerade befinden dass wir aus der wieder rauskommen?
00:27:04: also das lösen wir hier nicht.
00:27:05: aber da gibt es Buch aus meiner Sicht nochmal gute Ansätze, wie wir über uns selbst nachdenken können um mit solchen Situationen besser umzugehen.
00:27:16: Und ich finde wenn ich jetzt dein Beispiel aufgreife... Ich war ja nicht dabei bei eurer Tagung.
00:27:20: aber stelle mir so vor Wenn ich als Chefin von meinem Mitarbeitenden dieses Feedback bekäme ist mir alles zu viel.
00:27:28: lass es dann so versuche ich jetzt mal die dann jeder richtig in die Praxis umzusetzen könnte ich vielleicht reflexhaft sagen, ach nun lasst uns mal losgehen und ich starte mit einem kleinen Motivationsschub.
00:27:40: wenn ich so ticke oder ich wähl sie das weg und sage so dafür haben wir jetzt keine Zeit.
00:27:45: Wir müssen jetzt erst einmal wenn nicht eben entsprechend anders tickel.
00:27:49: einzige sinnvolle Reaktion wäre aber erstmal in mich hineinzuschauen wie ich darauf reagiere.
00:27:55: also quasi was löst das in mir aus?
00:27:57: Was für manche so sehr nach Psychologie klingt.
00:28:00: ist es auch wichtig an der Stelle oder bevor ich zurück Werfe erst mal zu gucken, was in mir wie gesagt.
00:28:08: Was löst es in mir aus?
00:28:09: Welche Emotionen sind da?
00:28:11: und diese Emotion anzuschauen habe ich dann würdest du das auch so verstehen aus ihrem Buch heraus
00:28:16: ja genau also Und wieder auf diese konkrete Situation bezogen im Sinne von was ist die spontane reaktion einer chefin In dem fall oder eines chefs ach komm stelle dich nicht so an ist doch nicht so schlimm oder irgendwelches beruhigende über den Kopf streichen.
00:28:36: Genau, so ein
00:28:37: Chaka!
00:28:38: Oder wie du sagst wir machen jetzt eine Motivation drin.
00:28:41: Das hilft halt nicht weiter an der Stelle und das ist ja wieder dieses sich selbst erstmal reflektieren.
00:28:48: warum reagiere ich jetzt so drauf?
00:28:51: Wie ich darauf reagiere?
00:28:52: entweder Oder es kann ja auch sein, ich verstärkt das noch.
00:28:56: Ja ist wirklich schlimm mit der KI zur Zeit und hier noch Technik unter Mandant und des Finanzern und jetzt kommt noch die Rechnung und und und.
00:29:04: Jetzt blase ich's entweder noch auf weil ich selber mich so fühle in der Überforderung oder ich machs klein.
00:29:11: und da sind wir wieder bei Empathie beim Mitgefühl und eben der eigenen Weltsicht.
00:29:17: Ich muss erstmal versuchen zu verstehen was den anderen bewegt und nicht nur was er sagt, sondern was ihn dahinter
00:29:26: bewegt.
00:29:27: Dass er jetzt sich überfordert fühlt und diese Überforderung erst mal als solche akzeptieren.
00:29:33: Genau!
00:29:33: Und das ist finde ich ein total wichtigen Punkt würde ich auch immer in Kommunikations-Trainings da rauf gehen und weiß dass manche sich auch gerne sperren weil es einfach Es dauert so viel länger, als wenn ich hier irgendwie eine Checkliste oder Technik versuche anzuwenden.
00:29:52: Es ist einfach aber auch so viel wirksamer.
00:29:54: Ich finde an der Stelle merkt man auch und finde ich gut dass sie dann auch methodischen Und auch in Ansätzen theoretisch Unterbau liefert.
00:30:06: Also du hast es gesagt, Schulz von Thun mit seinem Miteinander reden?
00:30:09: Mit den Pheroren und so was wir inzwischen ja oft auch in Schulen schon irgendwie haben finde ich gut Und ist so wichtig auch als Rüstzeug.
00:30:17: und dann eben auch die Klärungshilfe die sie erklärt bei der Ich sagen muss die kenne ich nicht gut Die habe ich durch ihr Buch kennengelernt oder an vielen Stellen noch intuitiv nachverziehen können.
00:30:27: aber das finde ich Gut dass Sie eben auch da ein So theoretisch ist zu viel gesagt Aber ein methodischen Unterbau lebt, auch sich auf Geraltüter bezieht und so weiter.
00:30:37: Also man sieht auch was die Denkschule dahinter ist.
00:30:40: das macht es greifbar finde ich.
00:30:42: Und nur an der Stelle weil wir hatten ja auch ganz am Anfang schon gesagt wo fassen wir uns selbst an die eigene Nase?
00:30:48: Bei dieser Diskussion und im Nachhinein jetzt immer wieder bei Schämen und oh mein Gott!
00:30:55: Was habe ich da getan?
00:30:57: Ist mir im nachhineinander klar geworden Ich weiß gar nicht, das war noch außerhalb dieser Diskussion.
00:31:02: mit der Überforderung haben meine Kollegin Korvula und ich.
00:31:06: Und einer Dateinnehmer war schon da und er hat auch schon erzählt, du hast so eine Mitarbeiterin es ist schwierig alles im Moment.
00:31:13: Und Korvola sagt zu mir naja ich kann das verstehen.
00:31:17: also sagt sie zudem weil in ihrem bekannten Kreis ist zum Beispiel auch gerade immer die Frage Wenn du Eltern bist, was sollen deine Kinder noch für einen Beruf erlernen?
00:31:32: Und das
00:31:32: war für uns
00:31:33: die Frage.
00:31:33: Ich
00:31:33: hab hinterher erst gemerkt Trigger.
00:31:35: Das hat mich sofort getriggert!
00:31:38: Ich bin so etwas von... Also jetzt nicht laut geworden oder sowas von ich sofort, also was für eine blöde Frage ist doch egal heutzutage, was man lernt.
00:31:48: Man muss bloß flexibel sein und Kotler hat immer versucht mich mal wieder runter zu... Am hohen Ross, Angela ja ich weiß du kannst es.
00:31:57: Du bist flexibel im Kopf für dich.
00:32:00: Sieht dein Leben so aus aber das kannst halt nicht von anderen erwarten und sich doch das müssen die lernen.
00:32:07: Ich weiß wie's geht Und da hab' ich hinterher auch gemerkt Da habe mich meine Schattenzeit in meines Ego ich weiß alles besser Das war voll erwischt
00:32:19: Oh ja, oh ja.
00:32:20: Also ich kann das nachvollziehen!
00:32:21: Ich glaube wir haben alle solche Situationen oder?
00:32:23: Wenn man das jetzt also schönes Beispiel könnte man in so ein Buch absolut mit bewussten.
00:32:30: und jetzt finde ich spannend zu fragen sowas wenn ich jetzt an das Buch nachdenke was würde ich denn für mich daraus ziehen?
00:32:36: Ich könnte nochmal zurückzoomen.
00:32:38: Was würde ich anders machen?
00:32:39: Würde dir das leicht fallen aus dem Buch quasi Tipps zu ziehen um zu sagen wie würd' ich es in der Situation noch mal mit Cordula machen?
00:32:46: Also leicht fällt mir sowas nie.
00:32:49: das weiß ich auch.
00:32:50: und ich kann, ich behaupte jetzt mal nicht weiß es nicht.
00:32:53: Das genau diese Selbstreflektion in dem Moment wo du dich befindest, nicht funktioniert.
00:33:00: Der Tricker ist da.
00:33:01: also ich kann immer nur hinterher auf mich drauf gucken dass immer wieder beim Beobachter Ich und nochmal versuchen zu verstehen warum ich jetzt das so heftig darauf reagiert habe?
00:33:15: Und wie wenn's wieder kommt künftig besser machen kann.
00:33:18: Und dann ist es so ein kleines, ich sag mal Millimeter weißes Lernen.
00:33:24: Genau also so würde ich's jetzt auch sehen finde ich sehr schön beschrieben von dir Und ich finde, das ist fair, dass zu sagen.
00:33:32: Weil wie gesagt es könnten ja Leute auf die Idee kommen, zu sagen prima mache ich das was im Buch drin steht und dann mach' ich's nächstes Mal und dann denke ich funktioniert nicht werf' ichs Buch in die Ecke Die Idee dieses Buches wenn ich's richtig verstehe Wenn ich lieber Autoren dann jeder durchmitsch sag' es mir im Nacht Nein!
00:33:46: Dann lese ich nochmal Wenn ich´s richtig versteh Geht es darum, dass sich eben in so einem Moment Das Annäme-Was gewesen ist?
00:33:54: In mich hineinhorche Jetzt im Nachhinein, in mich hineinhorche.
00:33:59: Und das erkenne was in mir geschehen ist.
00:34:04: und genau wie du sagst so kann ich ein Millimeter weitergehen vielleicht und nächstes mal alles anders machen.
00:34:09: Ich weiß gar nicht.
00:34:10: also dann muss ich mich auch gar nicht schämen weil ich glaube dass zeigt ihr Buch so intensiv durch die ganzen Beispiele.
00:34:16: Das geht uns allen immer so.
00:34:18: wir machen alle diese Dinge ich würde es noch nicht mehr Fehler nennen Wir kommunizieren halt so.
00:34:23: So und jetzt können wir alle entweder immer so weitermachen oder wir lernen eben uns besser zu verständigen, ja ich würde sagen einfach willkommen auf der Reise oder?
00:34:33: Wir kommen in die Wirklichkeit!
00:34:35: Ja genau also von daher vergisst die Scham schaut in euch hinein.
00:34:40: und tatsächlich aber darf ich den einen Tipp an dieser Stelle auch noch bringen, weil das ist ich habe es neulich mit der Wirtschaftswoche darüber gesprochen.
00:34:50: Das war so ein konkreter Anlass in der Politik tatsächlich wie Trump mit Meloni umgegangen ist bei diesem großen Meeting.
00:34:57: und dann die Frage was machen denn Führungskräfte wenn sie so provoziert werden auch bewusst provozieren?
00:35:04: Und dann ist auch irgendwie, was kann ich sagen?
00:35:06: Der erste Schritt ist wirklich Moment.
00:35:08: Du wirst persönlich angegriffen oder du fühlst dich persönlich angegriffen.
00:35:13: atme durch und ich glaube dieses Atmen hat sie ja auch als konkreten Tipp.
00:35:16: Genau.
00:35:17: Erst mal so durchatmen... Ich hoffe das klang jetzt nicht zu seltsam.
00:35:21: es waren ausatmen aber wirklich dieses Ausatmen und zu mir kommen und mir die Zeit lassen diesen persönlichen Angriff zu impersonalisieren.
00:35:31: Es geht nicht um mich sondern es geht um einen irgendwie miteinander das Schief hängt.
00:35:35: So ein einfacher Schritt, der so schwer fällt im Alltag.
00:35:38: aber willst du es unterschreiben?
00:35:40: Ist das wesentlich ist?
00:35:42: Ja würde ich auch und da hat sie ja auch mehrere Übungen dazu dann drin wie die wunderbar sind und in Richtung Achtsamkeitsübung gehen, die mir gut gefallen.
00:35:53: Eins was ich für mich jetzt rausziehe aus diesem Lernen für mich selber das nennen werde, meine Maya ist wieder da.
00:36:08: Das kann ich nicht, war für mich neu aber sowas liebe ich ja so was sehr spannend.
00:36:12: Maya bezeichnet in der indischen Weisheitslehre, so schreibt sie es diese Illusion der Wirklichkeit dass du dein Weltbild für das einzig wahre hältst und dann auf alles andere drüber stübst.
00:36:30: Und das wird Maya genannt.
00:36:31: und ich denke mir jetzt, dass ist eigentlich eine gute Idee.
00:36:33: Wenn ich jetzt so innerlich merke, wo jetzt geht wieder bei mir die Post ab?
00:36:37: Dann ist es die Maya!
00:36:40: Ja schön, genau.
00:36:41: Die an der Stelle lasse mich dich kurz fragen.
00:36:45: Du hattest ja auch Eingangs gesagt auf das mit dem Transcendenten Ich und Ego beobachte ich Das ist schon dann anspruchsvoller muss man vielleicht Manche auch ein bisschen genauer lesen, der Shangri-La Moment.
00:36:57: Also es geht ja schon in so... Genau du sagst also sie spricht über einen Yogi hat in Indien viele Dinge gelernt die indischen Weisheitslehren und so.
00:37:07: Glaubst du das ist für manche Leute quasi so zu isoterischem Touch haben könnte?
00:37:13: Wenn wir jetzt besprechen und dann sage ich mal hier an dieser Stelle an alle Zuhörderinnen und Zuhöre Das macht nur einen geringen Teil im Buch aus Also nicht, dass man das Gefühl gibt, hier geht es dauernd über Transzendenz und Co.
00:37:30: Unbedingt lesen das Buch weil der Kern und ich sag mal drei Viertel bis achtzig Prozent des Buches haben damit gar nichts zu tun sondern an manchen Stellen versucht sie halt zu erklären wie wir agieren und reagieren und warum und macht das mit ihren Erfahrungen.
00:37:50: Das kommt ja aus ihrer Erfahrungswelt, insofern finde ich es auch total berechtigt und nachvollziehbar dass sie das damit einfließen lässt.
00:37:57: Sie hat ja nicht den Anspruch... Ich habe jetzt hier die Weisheitslehre in die westliche Welt übertragen.
00:38:04: Das waren nur für mich die Teile, die eben schwer, schwere Kosten sind weil so mit Transzendenz und Co.
00:38:10: tue ich mir einfach persönlich schwer Wie gesagt, dann gleichzeitig immer herausfordern im Sinne ich will das jetzt aber verstehen.
00:38:19: Und da
00:38:20: muss man einfach sage ich mal wenn man an der Stelle ist durch und weiterlesen weil die Erklärung dazu kommt dann ja immer von ihr.
00:38:31: Nämlich dieses okay es gibt einmal des Ego dass dich an den Dingen hindert die gut und sinnvoll sind für Dich und dann gibts aber das Ego die Gut sind für dich erkennen.
00:38:43: und dann sind wir wieder beim Beobachter, ich bei der Selbstreflektion.
00:38:47: Das ist eigentlich die Kunst und das ist die Kernbotschaft auch in diesem Kapitel.
00:38:52: dass dieses sich beobachten, sich im Spiegel wahr war.
00:38:58: Ist ja auch schön fällt mir gerade ein Sich wahrnehmen!
00:39:01: Ist ja Wahr als Wahrheit wieder als Begriff drin?
00:39:04: Ja Ja, das stimmt.
00:39:07: So würde ich es auch sagen genau also die.
00:39:09: ich finde auch dass das seine Berechtigung in dem Buch hat weil es vor allem auch ihre Philosophie erklärt also den Standpunkt der Autorin zeigt und das finde ich auch sehr schön dass da also ich das buch lebt auch von dem persönlichen standpunkt der autoren.
00:39:26: oder das ist nicht irgendwie ein ratgeber der irgendwie aus dem off spricht sondern das ist ein mensch der bestimmte Vorstellungen, auch Prioritäten hat und eben auch Erfahrungen da einbringt.
00:39:40: Die wir uns angucken und für uns annehmen können oder nicht?
00:39:43: Also es wird nie jemandem was... Es wird mir nie etwas untergejubelt.
00:39:47: Es wird klar gemacht und ich kann also ich fand das aus sehr persönlich geschrieben.
00:39:52: Ich finde man hört die Stimme der Autorin daraus.
00:39:56: Das mag ich auch sowieso immer dass mal wenn Bei dem Buch ist es auch so, wenn ich das Gefühl kriege.
00:40:02: Ich kenne die.
00:40:03: Hallo Daniela!
00:40:04: Ich kenn dich nicht.
00:40:07: Beim Lesen, wo man ein Stück weit von ihrer Persönlichkeit erfährt und dann, wo du sagst, sie nimmt einen auf ihre Denkreise mit.
00:40:21: Das macht's gut zum Lesen weil es auch nicht dieses oberlehre Belehrende hat.
00:40:26: also jetzt musst Du aber bla bla bla Sondern es sind alles immer Angebote, die sie macht.
00:40:32: Und von daher ist das finde ich auch ein wirklich auch noch mal anderer Blick auf unser Miteinander und so einen Blick den wir gerade im Moment brauchen.
00:40:40: oder weil Ich glaube dass ist es So diffus höre ich an so vielen Stellen Dass Wir sagen ja unsere Dialog Kultur und wir müssen mehr in Den Dialog gehen Von Politik über Wirtschaft bis Privat und irgendwie nach Corona und Nach diesem und jenem und diese polarisierten debatt Ja, und da finde ich hat sie ein Angebot das konsequent durchdacht ist mit dem man sich beschäftigen kann.
00:41:03: Und dass man für sich ausprobieren kann.
00:41:06: Ich greife da noch mal ein kleines Kapitel raus wo ich auch so wirklich dann wieder dachte ja also da hat sie mich total im besten Sinne.
00:41:15: Das ist am Ende jetzt von Erhaltung und Selbstreflexion nämlich Augenhöhe für sich selbst seine Interessen einstehen auf Augenhöhe, nennt sie das Zwischenkapitel und da war also wenn man alles vorher gelesen hat.
00:41:34: Das hat für mich nochmal eigentlich so eine tolle Zusammenfassung ergeben.
00:41:39: der Gedanken weil erstens Augenhöher ist ja auch so ein inflationär verwendeter Begriff wo jeder glaube ich was anderes darunter versteht?
00:41:50: Und Sie beginnt wieder mit der Begriffsklärung Supergut, super schön.
00:41:54: So was heißt denn das?
00:41:56: Und da finde ich, hab' ich die Erklärung auch sehr schön gefilmt.
00:42:00: also auf... Ich weiß nicht wie viele Webseiten stehen Auf Augenhöhe beraten
00:42:05: und
00:42:06: bla bla bla und dann sagt sie hey es ist ein sich bemühen Finde ich ein tolles Wort Kommt viel zu selten verwendet.
00:42:16: Ich bemühe mich, ich strenge mich an Ich mach's nicht so nebenher wischte es mit der Handlung, sondern ich bemühe mich unterschiedliche Interessen in Übereinstimmung zu bringen.
00:42:29: Und zwar so dass beide Seiten zufrieden sind.
00:42:31: und das ist auch nochmal was anderes als Ich suche ein Kompromiss weil es für mich hat dieses erstens durch dieses sich bemühlen und bei unterschiedlichen Interessen das erklärt sie auch da gut ausführlich noch mal.
00:42:45: Das heißt ich muss erstmal wieder mein Interesse kennen.
00:42:49: Ich muss mir klar sein, was will ich denn eigentlich?
00:42:52: Da bringt sie tolle Beispiele dafür.
00:42:55: Und dann kann ich auf den anderen zugehen und sagen – jetzt wir sind wieder bei Verstehen, bei Zuhören, bei Empathie – erklär mir, was du brauchst und willst!
00:43:05: Dann schauen wir, wo wir unsere Gemeinsamkeiten haben.
00:43:08: Das finde ich super.
00:43:09: Das stimmt, das stimmt!
00:43:10: Da habe ich auch empfunden dass es dann schon eine höhere Kunst ist vielleicht nicht so.
00:43:13: die erste Alltagsanwendung die allen gelingen würde.
00:43:16: Kleiner Teaser, die Geschichte von den befreundeten Paaren in den Schwarzwald ziehen und dann irgendwie unglücklich werden.
00:43:28: ein ganz interessanter Twist am Ende also... Was dahinter steckt, das was du eben beschreibst, es können bestimmt nicht alle.
00:43:35: Das scheint sie selber gut zu können dank ihrer Praxis und ich finde die Sache könnten wir noch sagen schau in den Spiegel kann man ja schnell auch so verstehen im Sinne von naja wenn ich mit jemandem mich nicht verstehe oder Kommunikationsprobleme habe soll ich erst bei mir suchen.
00:43:51: Jo aber was ist denn mit dem anderen?
00:43:52: Was ist deren Rolle?
00:43:53: Und das finde ich...das macht sie immer wieder in dem Buch sehr klar dass Bei mir anfange, das heißt aber nicht dass ich alles annehme.
00:44:01: Dass sich quasi die Schuld bei mir suche also dieses und das ist ja gar nicht so leicht zu erklären wie das geht Ich gucke bei mir was es in mir auslöst Und soll trotzdem nicht quasi die schuld bei mir suchen.
00:44:14: Wenn jemand sich jetzt fragt wie das Geht sage ich lese Das buch denn ich kann's gar nicht in einem Satz sagen sie rollte Es eigentlich immer wieder Aus.
00:44:22: laufende reflektionen
00:44:24: Ja und Also So viel können wir ja sagen und das meine ich nochmal mit Bemühen, dass dieses Dialog bedeutet sich Zeit nehmen.
00:44:35: Also es ist halt nicht.
00:44:37: wenn ich Verständigung will dann brauche auch Zeit dafür.
00:44:41: Das ist nicht mit einem Gespräch in fünf Minuten erledigt.
00:44:46: Das ist das eine.
00:44:47: und das zweite, was mir auch wichtig ist, was sie da nochmal gut erklärt ist.
00:44:52: Dass es das Dialog- und Augenhöhe ja nicht Friede Freude Eierkuchen bedeutet.
00:44:58: Sondern natürlich können wir unterschiedlicher Meinung sein.
00:45:02: Können wir konfrontativ erstmal denken und handeln?
00:45:07: Und wenn ich aber im Dialog des Kläre auf Augenhöhen dann ist es mit Wertschätzung verbunden Mit Anerkennung, dass deine Meinung erst mal gleichwertig mit meiner ist.
00:45:22: Und das ist anstrengend muss ich mal sagen.
00:45:25: Das ist furchtbar anstregend das Mal zu akzeptieren.
00:45:29: und warum sage ich es?
00:45:31: Das ist ansträngend weil mir das ist mir erst nach dem Lesen klar geworden sie hat ja ein Beispiel der sich durchzieht durchs Buch Und da geht es um ein Ehepaar, das unterschiedlicher Meinung ist zu Corona-Impfung ja oder nein.
00:45:50: Und allein des Beispiels löst ihr – egal auf welcher Seite du dich erst mal siehst – in dir schon Konfrontation auslöst.
00:46:01: Mir ging es mir im Nachhinein erst aufgefallen, dass ich beim Lesen dieses Beispiel durchgehend ... Ich habe eine Position eingenommen, die konnte ich super genau.
00:46:12: Die Lisa ja denke ich auch so was will denn da?
00:46:15: der Carsten Sohn in Frechheit und so weiter war sofort drin in diesen und hab dann hinterher es gemerkt oha!
00:46:22: Ich glaube jetzt ist es an der Zeit und genau da befinden wir uns sehr gesellschaftlich an vielen Stellen dass wir durch die.
00:46:30: ich sage jetzt mal sie nennt sich auch selber also das wird durch diese Talkshow Konfrontationen gar nicht mehr fähig sind oder gelernt haben, dialogisch uns zu verhalten.
00:46:46: Im Sinne von Ja!
00:46:48: Du hast eine komplett konträre Meinung die ist vielleicht sogar konträr zu dem was gesellschaftlich gerade anerkannt ist.
00:46:55: und jetzt heißt ja die Antwort ich darf dir nicht... Ich höre dir nicht zu du bist böse, du bist schlecht.
00:47:01: Und da heißt der Dialog fangen erstmal an hier auf Augenhöhe, also überhaupt Augenhöhen herzustellen.
00:47:10: Schwer
00:47:11: ist sehr schwer!
00:47:12: Also kämpfen wir auch mit.
00:47:13: mir kann ich auch nicht an jeder Stelle.
00:47:15: Ja das stimmt und es war dein schönes Beispiel auch dafür wie nützlich ihre Beispiele sind weil wir können alles in Theorie sagen aber eigentlich wirds erst anhand der Beispiele klar.
00:47:27: hast du ein Lieblingsbeispiel?
00:47:30: Ja geschrieben.
00:47:32: Also ich jedenfalls mein Lieblingsbeispiel ist, weil es so einfach ist und ich das nachvollziehen kann diese Vorgartengeschichte.
00:47:40: wie gesagt bei ihrer kroatischen Familie, Verwandtschaft in dem Dorf.
00:47:46: Hat man wohl immer die Haustür auf, also du kommst jederzeit zu den anderen rein.
00:47:51: Hallo hier bin ich!
00:47:53: Ihr Mann Deutsch findet das nicht gut?
00:47:56: Also hat er immer die haustür zugemacht, war nicht gut.
00:47:58: Also haben die wohl immer Streit gehabt, haust ihr zu, haut sie auf und ich glaube Sie haben sich jetzt geeinigt.
00:48:04: Die Gartentür ist auf, aber die Haustür zu oder Ähnliches.
00:48:07: Es gibt Zeiten so wo Leute kommen also sehr praktisch sehr alltags nach funktioniert.
00:48:12: gut hat mir gefallen.
00:48:13: das Schwarzwald Beispiel habe ich eben angeteasert und Ich wäre jetzt neugierig alle die uns zuhören wenn ihr das Buch lest was eure Lieblingsgeschichte ist.
00:48:22: wir wirklich einfach Neugier Wenn ihr mögt.
00:48:24: wenn ihr es schon gelesen habt sagt es uns
00:48:26: Ja, genau so.
00:48:27: Und ich habe es mir extra rausgeschrieben.
00:48:29: mein Lieblingsbeispiel und die Seite wo ich's mir dann auch angemalt habe ist tatsächlich das Staatsanwaltsbeispiel wo die Ruth angegangen wird.
00:48:41: von ihrem Staatsanwalt zu Kollegen oder Chef weiß ich jetzt gar nicht mehr, dass sie sich hier wohl falsch verhält und irgendwie zur schlechten Stimmung beiträgt.
00:48:52: Und das ist mein Lieblingsbeispiel weil die Reaktion dieser Ruth dermaßen cool ist, was ich mir dachte wow also wenn ich das mal kann dann habe ich es geschafft In dieser Situation.
00:49:09: Genau, weil der Chef von ihr wirft... Das ist so ein Klassiker, ne?
00:49:13: Du bist mitten im Gespräch und dann kommt die Kräule von vor zehn Jahren.
00:49:18: Der damals hast du ja schon!
00:49:20: Und dann hast du irgendwie zu kämpfen.
00:49:22: wie kommst du jetzt da wieder vom
00:49:24: Eis?!
00:49:25: Dann ist das erste was ich sehr beeindruckend finde an dem Beispiel dass einfach erstmal schweigen das
00:49:32: Auszuhalten.
00:49:33: Nicht sofort zu reagieren, sondern es auszuhalten diese Reflexion durchzuführen innerlich und nachzudenken.
00:49:42: wie antworte ich jetzt?
00:49:43: so dass wir im Dialog bleiben oder wieder in einen Dialog kommen?
00:49:49: Und dann sagt sie eben sowas okay lieber Heiko.
00:49:52: also ich habe jetzt das Beispiel gerade vor mir, den kann ich dem Namen sagen Lieber Heiko wenn du es als Staatsanwalt anscheinend nicht mal schaffst Fakten von Empfindungen zu trennen, dann haben wir ein anderes Problem und das löst sie dann halt.
00:50:07: Sie klärt es auf.
00:50:08: Es fand ich
00:50:09: sprachlich
00:50:10: auch so gelungen und war ist eigentlich ein positives Beispiel im Sinne von wenn du diese ganzen Gedanken über Dialog verinnerlicht hast wie gelingt es dann auch wirklich solche Gespräche gut wieder in eine Richtung?
00:50:25: Weil dann sind wir eigentlich schon, ich weiß gar nicht was man noch besprechen wollen.
00:50:28: Wir könnten noch ganz viel mehr machen aber wir können es auch dabei belassen.
00:50:33: Wir wollen ja die Leser, die Hörderinnen und Hördern zum Lesen bekommen.
00:50:38: Aber ein Beispiel habe ich noch.
00:50:40: Das fand ich zum Schluss so herzig Erinnerst du dich an Silke?
00:50:46: Sie wird beschrieben als Silke.
00:50:48: sie ist heute seventy-two Und erzählt von einer Notsituation von vor vierzig Jahren Und ich finde diese Grundidee so schön.
00:50:58: Sie erzählt, ihr Mann hat sie verlassen und ist verstorben plötzlich.
00:51:04: Sie stand da als alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern... ...und hat dann auch noch in den Unterlagen entdeckt, ihr Mann hat sie betrogen.
00:51:13: Und sie war in der absoluten Verzweiflung, kann ich super nachvollziehen.
00:51:16: Und damit musste sich erst mal irgendwie fangen.
00:51:19: Aber damals vor vierzig Jahren Therapie und
00:51:22: Co.,
00:51:22: das kannte man ja alles gar nicht,... und in ihrer unmittelbaren Verwandtschaft hätte sie niemanden gehabt, mit dem Sie darüber redet.
00:51:29: Und dann sagt sie, erzählt sie ja?
00:51:31: Und damals bin ich in den Park gegangen habe wildfremde Menschen angesprochen ob sie mich zehn Minuten einfach nur mehr zuhören und da haben sich immer welche bereit erklärt und es hat sie fünf bis sieben fremden Menschen hat sie einfach nur ihre Situation erzählt Durch dieses, und das finde ich gut.
00:51:51: Also eigentlich ist es die perfekte Übung für Selbstreflektion.
00:51:54: Reden drüber!
00:51:55: Und du brauchst ja gar keine Antwort.
00:51:58: Bei so einem wildfremden Menschen weißt Du auch, der muss dir keine Antwort geben.
00:52:03: Du musst nur für Dich selber mal klar werden im Kopf was passiert denn damit?
00:52:08: Damit mir gerade und wie gehe ich damit um?
00:52:10: Sie sagt aber für sie die beste Therapie... Ich würde das heute auch noch machen.
00:52:15: Nein, ich weiß nicht ob ich mich traue, aber ich fange... sensationell als die Geschichte.
00:52:22: Das stimmt, das stimmt!
00:52:23: Ist eigentlich auch ein schönes Beispiel.
00:52:25: um mit den Beispielen zu enden weil wir haben jetzt von irgendwie persönlichen Anekdoten über das Staatsanwalsteam die Business Communication hin zu einem sehr persönlichen Kommunikation auch durchaus aus Notsituation heraus und ich glaube dass zeigt einfach wie allumfassend das was sie da beschreibt
00:52:46: ist.
00:52:47: Also ich habe noch ein Schluss-Zitat.
00:52:49: Hast du noch eines, bevor wir dann unser Gespräch heute beenden?
00:52:53: Ich bin gespannt auf dein Schluss- Zitat weil für mich, ich würde einen Extrakt ziehen das Kommunikation nicht mit Checklisten gemacht ist und mit Techniken- und Wochenendseminaren, sondern es ist eine Reise.
00:53:10: Und ich glaube, es geht darum irgendwie zu scheitern, daraus zu lernen fröhlich weiterzumachen.
00:53:16: Wenn wir wieder stolpern stehen, wir auf und machen weiter – das ist eine Entwicklung!
00:53:20: Ja
00:53:20: genau.
00:53:21: Da ist also im vierten Kapitel, das heißt ja dann auch passenderweise Dialogwagen, da nehme ich für mich nochmal so mit weil das ein schönes Bild ist.
00:53:32: Dialog ist ein Raum.
00:53:33: Also ich mag das, dass man sich den Raum vorstellt und zwar ist der Raum der Erkenntnis.
00:53:38: Da nochmal auf die Talk... also ich wünsche mir mehr Dialog-Räume statt Talkshows.
00:53:43: Oh ja!
00:53:43: Da
00:53:44: bringt ihr auch so ein paar Beispiele ganz toll, das kannte ich noch nicht.
00:53:47: In München gibt es verschiedene Formate wo man sich treffen kann und Dialog praktizieren finde ich schon mal ganz toll was sie da bringt.
00:53:55: aber dann ist eben passenderweise und das ist das letzte Zitat von Rumi sein ganz weißer aus Indien Jahrhunderte her.
00:54:05: Aber jedenfalls ist dann der Abschluss.
00:54:07: dieses Jenseits von Richtig und Falsch liegt ein Ort, dort treffen wir uns.
00:54:12: Ja das ist schön!
00:54:14: Ist
00:54:14: das nicht
00:54:14: wunderbar?
00:54:19: Das passt ganz herrlich für diesen Abschluss zu diesem tollen Buch.
00:54:23: Daniela vielen Dank du hast uns viele gute Gedanken beschert und Anregungen für unseren eigenen Blick in den Spiegel.
00:54:33: Und insofern sage ich, danke Hilge auch mit dir.
00:54:36: der Austausch zu dem Buch fand ich wieder großartig.
00:54:41: Gerne!
00:54:41: Danke dir für die Einladung und ich freue mich schon aufs nächste Buch dass du mit jemand anderem besprichtest.
00:54:47: Bis dann.