Buchbesprechungen für Unternehmerinnen und Unternehmer
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00:00:05: Herzlich Willkommen zum Podcast Hundertneunundzwanzig der Leseoptimistin.
00:00:12: Heute geht es wieder um eine wunderbare Zukunft, wir schauen mit optimistischem Blick und dem Buch Narrative für eine bessere Zukunft wie kraftvoll erzählte Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv Wandel.
00:00:31: Und geschrieben hat es die Anne M. Schüller erschienen im Valenverlag ganz aktuell, ich glaube letztem Monat oder so, April dürfte das gewesen sein.
00:00:42: Hat Größenordnung, ist ein schönes Lesebuch für die Sommerlektüre zu empfehlen.
00:00:51: Und ich habe mir passenderweise die absolute Expertin für dieses Buch mitgebracht und sage, hallo Jennifer!
00:00:59: Ich freue mich dass wir über dieses Buch heute sprechen.
00:01:02: Hallo, ich freue mich auch sehr auf dieses Buch
00:01:05: Genau.
00:01:05: Das witzige war nämlich, also ich liess diesen Titel erscheint demnächst und denke mir ah das klingt so als würde es mir Spaß machen zu lesen.
00:01:14: Und als ich dann so untertitel lese und soweit erdenke mir ja also Als hättest du's geschrieben So von deiner art her habt ihr also dieses buch empfohlen?
00:01:24: Und was kommt als antwort?
00:01:26: und das finde ich ganz großartig Du hast zurückgeschrieben Ja kenn ich natürlich weil ich in den buch auch für die anne für die Autorin ein Zitat, ein paar Innenfuß mitgeben durfte.
00:01:38: und tatsächlich ich habe dich dann mit dem Zitat auf Seite hundertundachtzig glaube ich ja auch glatt entdeckt.
00:01:47: Erzähl doch mal wie kam es denn dazu dass du hier als Expertin Party gestanden bist?
00:01:54: Und wie war das Gespräch mit Dana?
00:01:57: Ich bin tatsächlich angeschrieben worden über LinkedIn.
00:02:00: Wir waren, glaube ich vorher gar nicht vernetzt.
00:02:02: Ich könnte jetzt nicht mit Sicherheit sagen dass wir uns noch nie begegnet sind.
00:02:06: Du weißt wie das ist.
00:02:07: ein bisschen irgendwo hat man sich irgendwo schon mal gesehen aber ich vermute dass das ein Fall war von frag doch mal Jennifer, wenn es um das Thema Zukunft des Storytellings geht.
00:02:18: Ich beschäftige mich da ja schon ein paar Jahre.
00:02:20: Wir haben ja damals zusammen angefangen uns mit Zukunftsdenken zu beschäftigen und da hatte ich ja schon das Thema die Zukunft der Storytelling habe mich da in den letzten Jahren sehr intensiv mitbeschäftigt und dann hat sie eben geschrieben ob ich ihr was dazu schreiben könnte.
00:02:37: Grundsätzlich habe ich hier dann, glaube ich, anderthalb Seiten dazu geschrieben und daraus ist dieses Zitat auf Seite hundertachtundachtzig geworden.
00:02:45: Auch sehr spannend immer zu sehen was am Ende dann übrig bleibt von dem, was man geschrieben hat weil es natürlich ein extrem weites fällt.
00:02:53: also ich breite auch gerade einen Audiokurs mit dem Titel vor wo's da bisschen tiefer reingehen soll in das Thema.
00:03:01: dementsprechend kann ich da stundenlang darüber erzählen eigentlich.
00:03:06: Also insofern ist das Buch heute für uns ein bisschen ein Aufhänger, dass wir natürlich auch von dir hören oder von meinen Gedanken auch außerhalb des Buchs die sich eben mit dem Storytelling und der Zukunft vor allem der positiven Zukunft beschäftigen.
00:03:23: Und vielleicht so als großer Überblick, also für mich ist es... Wir haben sie im Vorfeld ja kurz auch schon besprochen.
00:03:33: Es werden sehr viele Tools aufgezeigt die wir nutzen können um eben ein besseres Bild von der Zukunft zu beschreiben, zu malen uns im Kopfkino vorzustellen.
00:03:48: Das finde ich sehr gelungen.
00:03:50: und ja, ich habe es schon gesagt... Ich lese ja schon sehr viele Bücher in dieser Richtung und die du auch.
00:03:56: also für mich ist es insofern ein gutes Einsteigerbuch wenn man bis jetzt noch wenig mit dem Thema sich auseinandergesetzt hat.
00:04:05: wie siehst du's?
00:04:06: Wie hast Du das empfunden?
00:04:08: Genau!
00:04:10: finde, es ist sehr gut um einen Überblick.
00:04:13: Ich habe das Wort von Überblicksstudie genannt.
00:04:16: als aus der Wissenschaft würde ich sagen dass es hier tatsächlich eine sehr gute Überbliksstudie über alle Gedanken die es zu dem Thema schon gibt und auch neue dazu gekommen sind natürlich und auch welche Tools man hier verwenden kann.
00:04:29: also ein sehr guter Einstieg in das Thema wenn man zum Beispiel im eigenen Unternehmen merkt wir sind doch sehr negativ verhaftet Deutschsprachengraum gar nicht so selten, dass man doch eher sagt alles ist schlecht und die Zukunft wird schlecht.
00:04:47: Und wir alle werden absteigen.
00:04:51: Wir sind nicht mehr zurettend als Deutschland.
00:04:53: Das sind wirklich Narrative, die man sehr oft mittlerweile hört.
00:04:58: Da kann man das liegen machen.
00:04:59: Ich finde, es zeigt dieses Buch im persönlichen Bereich, im Unternehmensbereich.
00:05:05: Darüber hinaus einfach gut auf.
00:05:07: Es findet auch schön eben, Das ist jetzt nur für Unternehmen, sondern es auch zeigt... Ich kann bei mir selber anfangen.
00:05:15: Bei mir und meiner Haltung und der Art und Weise was ich erzähle und dann im Unternehmen weitermachen sozusagen das hat mir gut gefallen.
00:05:23: Ja und das ist auch der Aufbau des Buches und den finde ich sehr gelungen weil sie ja genau das in drei Bereiche teilt eben Geschichten, Narrative über unser eigenes Leben, über unser persönliches Leben dann über die Arbeit und als drittes über unsere und die gesellschaftliche Zukunft.
00:05:46: Das finde ich super gut aufgeteilt und ich habe mir beim Lesen auch gedacht war Warum das Buch jetzt so eine spannende Frage?
00:05:55: Und ich finde, dass hat sehr wohl genau jetzt ne gute Berechtigung.
00:06:00: Hätte es vor fünf Jahren auch schon gehabt.
00:06:02: aber passt einfach weil wir sind ja gefühlt im Moment umgeben von dystopien und schlechten Nachrichten und alles und wir wissen ja auch social media mäßig.
00:06:13: sie beschreibt es auch in buch schlechte Nachrichten verbreiten sich schneller, haben höheren Aufmerksamkeitswert.
00:06:23: Werden öfter häufiger geklickt.
00:06:25: also basiert unser Nachrichtensystem auf mehr schlechte nachrichten weil mehr Aufmerksamkeit und das ist ja entsetzlich.
00:06:36: Da muss man wirklich mal sagen es ist sehr entsetzlig Und da sagt sie bewusst dann müssen wir gegenhalten und dafür ist dieses Buch eben da und bietet da wirklich ganz viele kleine und größere Anregungen, Tools und Ideen wie wir damit umgehen.
00:06:52: Genau!
00:06:52: Und ich fand das auch sehr schön, wie sie die erklärt hat warum das eigentlich so ist dass wir auf schlechte Nachrichten mehr anspringen und zwar weil schlechte nachrichten für uns das Signal sind.
00:07:04: ah dann müssen wir uns darauf vorbereiten.
00:07:07: da haben wir eine Lernlücke.
00:07:09: also das ist quasi unser lern hier ein springt darauf an weil es das Gefühl hat, oh mein Gott.
00:07:15: Wenn ich da nicht darauf vorbereitet bin, dann passiert mir was Schlechtes und das finde ich total spannend.
00:07:21: Das gibt nämlich auch so ein paar Ideen, dass wir deshalb zum Beispiel das Frauen besonders true crime mögen also diesen ganzen True Crime Podcasts, weil sie das Gefühl haben, da kann ich etwas lernen und dann kann ich das vermeiden, dass sich so Ende am Ende das
00:07:35: macht.
00:07:35: Ich lerne mich mal ein Partner beseitigen!
00:07:40: Was hast du jetzt gesagt?
00:07:45: Was ich zu Beginn nochmal mit dir klären möchte, weil da war ich am Anfang immer ein bisschen verwirrt und vielleicht kannst du es von der begrifflichen Seite her mal klären.
00:07:55: Da bist du ja die Fachfrau.
00:07:58: Es kommt so einmal der Spruch relativ am Anfang, den ich super witzig finde.
00:08:02: Fakten sind langweilig, Geschichten spannend, Narrative betören.
00:08:08: und dann kommt mein Lieblingssatz.
00:08:10: Geschichten sind Neuronen-Schmeichler weil sie uns mit dem Erleben von Emotionen belohnen.
00:08:16: Und dann war ich aber da gesessen und dachte mir naja was ist denn jetzt der Unterschied zwischen Geschichte und Narrativ?
00:08:25: Und dann kommt noch Story.
00:08:26: Also manchmal wird ja Story verwendet, der englische Begriff immer beim Storytelling.
00:08:32: Keiner sagt Geschichten erzählen oder nur sehr selten.
00:08:36: also gibt es eigentlich eine klare Abgrenzung.
00:08:39: Definition von Geschichte und Narrativ?
00:08:42: Ich meine sie hat ihre Definition tatsächlich irgendwo stehen.
00:08:48: ganz am Ende glaube ich im Anhang steht die Definition zwischen Narrativ und Story weil Das ist ein Besten des, wenn du das so gerade reingestochen hast.
00:08:58: Also es gibt da noch einen dritten Faktor und es gibt noch Plot.
00:09:02: Es gibt eigentlich Plott-Story oder Narrative.
00:09:04: Und es gibt je nachdem wie du fragst erzählen sie den grundsätzlich unterschiedlichen Sachen.
00:09:11: Eine Geschichte für mich ist etwas in sich abgeschlossenes.
00:09:16: Also für mich kann der Plot aber... Der Plot ist Inhalt der Geschichte könnte man jetzt sagen.
00:09:24: Das ist aber auch schon nicht mehr scharf abgegrenzt.
00:09:27: Also manche würden auch sagen, Geschichte und Blot ist eigentlich das selbe.
00:09:31: Es ist schwierig.
00:09:33: Narrativ ist für mich etwas Größeres.
00:09:36: Also Narrative sind das was durch mehrere Geschichten entstehen.
00:09:41: für mich also zum Beispiel das Wirtschaftswunder ist für me ein Narrativ.
00:09:46: da hängen ganz viele Geschichten dran die erzählt wurden.
00:09:50: Das Wirtschaftswunder ist ja lustigerweise auch ein Narrativ, das im Nachhinein auf diese Zeit gestübt wurde soweit ich es nachvollziehen kann.
00:09:57: Durch die ganzen Geschichten, die dort eben entstanden sind kam dann irgendwann, oh, das war das Wirtschaftswundern und das ist eben dieses Narrativ dass sich dann forterzählt hat sozusagen und das is' auch irgendwie so dieser Sehnsuchtsort wo wir als Deutschen wieder hinwollen ins Wirtschaftswunda.
00:10:14: Und das ist für mich die einfachste Unterscheidung.
00:10:19: Das hilft mir, weil mit dem Beispiel Wirtschaftswunder kommt ja auch im Buch vor als Begriff.
00:10:26: Es ist dann quasi was übergeordnete Zinsstiftendes also dass auch Menschen verbindet.
00:10:34: Also die Geschichte ist quasi der-das-die Einzelne.
00:10:38: Das Narrativ ist das Verbindende und das fand ich jetzt gut.
00:10:42: den Gedanken hatte ich noch nicht.
00:10:44: Du kannst ja ein Narrativ im Nachhinein drüberstülpen, wie Wirtschaftswunder.
00:10:49: Während des Wirtschaftswunders hat keiner gesagt, Hurra!
00:10:52: Wir befinden uns in Wirtschaftswundert.
00:10:54: Wie toll ist das?
00:10:54: Die
00:10:55: Deutschstoßlegende.
00:10:58: Aber gleichzeitig und dann sind wir wieder auch unmittelbar im Buch können wir natürlich einen Narrativ vorhin entwickeln und sagen hey dass es das Verbindene.
00:11:10: zu dem finden wir dann laufend Geschichten, die uns jetzt gemeinsam in die Zukunft begleiten und zu einem die Zukunft wo wir hin wollen.
00:11:18: Sehr schön!
00:11:19: Genau.
00:11:19: also ich habe ja so eine Story Technik, die ich gerade entwickelt das ist der Story Teppich und hier wäre quasi jeder einzelne Knotenpunkt in diesem Teppi ist eine Geschichte.
00:11:30: und wenn du dir aber den kompletten Teppig anguckst dann siehst du das Narrativ.
00:11:34: Ja ich mag ja eh dein Story.
00:11:36: Also
00:11:36: wie Wandteppiche?
00:11:39: Ja genau, die erzählen ja auch irrsinnige Geschichten.
00:11:41: Da gibt es einen ganz berühmten ... ja andere Geschichte und unsere Kunst.
00:11:48: Sidequests!
00:11:50: Genau, genau.
00:11:52: Und ich gebe zu... Ich habe nicht viele ein paar neue weitere Wörter gelernt, die ich noch nie vorher gehört hatte.
00:12:01: Fand ich dann auch schon beim ersten Mal.
00:12:03: da hab' ich echt zweimal hingeguckt Katastrophe kennig Und dann gibt es Anastrophe.
00:12:10: Das kannte ich auch nicht tatsächlich.
00:12:14: Bin ich ja froh, dass ich nicht einzig bin!
00:12:17: Aber ich finde das eigentlich ein pfiffigen Begriff.
00:12:21: Wenn man dann eben so drüber nachdenkt passt er genau in dieses Buch.
00:12:25: also es ist... In der Sociologie wird er wohl verwendet.
00:12:28: Das beschreibt sie dann ja auch?
00:12:29: Ist die Kehrwende zum Guten im Unterschied zur Katastrophe.
00:12:35: und dann kam noch Glaubt gleiches Kapitel des Nächste, das Ananü.
00:12:44: Das ist ein Wahnsinn!
00:12:46: Und zwar ist es die Umkehrung einer Gesetzmäßigkeit.
00:12:51: also jeder kennt Murphy's Law alles was schiefgehen kann wird auch schief gehen und wenn man das vom Gehalt her einfach umdreht und ha-ha kleiner Gag sie hat dann
00:13:03: Ühyprums
00:13:04: law genannt also Murphy einfach rückwärts geschrieben, heißt dann halt hey warum sagen wir eigentlich nicht alles was funktionieren kann wird funktionieren wäre ja auch mal eine schöne geschichte.
00:13:15: das nennt sich anonym fand ich auch nicht.
00:13:18: da sind wir auch gleich beim ersten thema wo ich mir aufgeschrieben habe und zwar dass worte eine unglaubliche kraft haben oder sprache allgemein mehr kraft hat als dass die meisten Menschen, glaube ich, realisieren außer wenn ihnen dann die Worte mal selber auf die Füße fallen wie unser wunderbarer Herr Bundeskanzler mit seiner Stadtbegriff Stadtbilddebatte tatsächlich angestoßen hat.
00:13:44: Also er hatte einen mittlerweile recht berühmten Satz das bestimmte Dinge nicht oder Menschen meinte in dem Sinne eben nicht im Stadtbild passen und es hat eine riesige Debatte vom Zaun gebrochen weil sich vor allem Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen, die sozial eben nicht so stark gestellt sind.
00:14:09: Davon eben Angesgriffen gefühlt haben von diesem Satz und da sieht man wieder wie wahnsinnig mächtig eigentlich ein einzelnes Wort sein kann.
00:14:19: ich habe tatsächlich sehr gelacht über das Projekt ausrollen Ich weiß nicht, ob du schon mal ein Projekt ausgerollt hast, Gela.
00:14:27: Aber sie hat das sehr schön formuliert, dass die Leute dann platz sind, weil man ein Projekt über sie ausrollt und da habe ich noch nie so wirklich drüber nachgedacht.
00:14:37: aber es macht natürlich total Sinn, dass Menschen eher platz sein.
00:14:41: oder wir haben uns vorhin darüber gehabt warum sprechen wir eigentlich im Marketing- oder auch im Lernen über Zielgruppen?
00:14:49: Das klingt irgendwie auch sehr marzialisch.
00:14:52: Wir visieren die dann an und töten sie mit unserem Inhalt?
00:14:57: Oder was ist jetzt hier tatsächlich... Was genau machen wir da, also was wir auf jeden Fall vergessen bei solchen Worten finde ich ist der steckenden Mensch dahinter Und das ist auch etwas, was mir in der täglichen Arbeit immer wieder auffällt Dass es anderen Menschen wahnsinnig schwer fällt sich vorzustellen dass da auf der anderen Seite das Computers oder im Laden oder wo auch immer ein Mensch steht und dass man den auch menschlich behalten sollte.
00:15:26: Und also ich bin ja auch ähnlich wie du, so'n absoluter Fan von Worten und sich wirklich zu überlegen was genau sage ich denn da?
00:15:37: Und auch immer wieder mal zu reflektieren Was sind denn so meine typischen Sager?
00:15:45: Und ich glaube, da hat jeder in seinem Repertoire so ein paar vielleicht herablassende oder vielleicht sogar bis hin zu verletzende Begriffe.
00:15:55: Oder eben auch negative Worte wo wir doch vielleicht eher was Positives sagen und ausdrücken wollen und sollten und sich das mal bewusst zu machen wie viele solche Begriffs in unserer Sprache gibt.
00:16:09: also sie macht ja so wie du schon sagst gehast dieses dieses ein Projekt ausrollen, wo ich richtig hingeguckt habe und da kann ich mir an die Nase fassen ist dieses typische wir müssen unsere Mitarbeiter mitnehmen auf diese Reihen.
00:16:29: Wohin denn?
00:16:32: Erstens wohin und zweitens dieses Mitnehmen hat was Passives in der mitgenommen wird.
00:16:43: Ich nehm' dich mal mit, ich pack den Koffer.
00:16:45: Ich nimm die so unter die Arme und dann schleifig dich im schlimmsten Fall mit.
00:16:51: Und da ist mir beeingefallen wenn ich so Workshops mache mit meinen Steuerberaterinnen und Steuerberatern.
00:16:57: Es geht eben um die Mitarbeiter.
00:17:00: und wie gelingt es?
00:17:01: Da sage ich inzwischen schon auch hey... Liebe Mitarbeiter, wir tun ja alles.
00:17:08: Also wenn man mal in diesem Storytelling sind... Wir tun hier alles damit wir eine gute gemeinsame Zukunft kommen und wir bereiten den Weg.
00:17:17: aber gehen musst du selber.
00:17:19: also wir haben nicht den Rollstuhl hier wo wir dich reinsetzen und dann schieben werde ich dahinten hin sondern gehen musst schon selber.
00:17:28: und genau dieses Wir nehmen dich nicht mit, sondern wir gehen gemeinsam.
00:17:33: Dann hast du das aktive und auch die Bewegung aller
00:17:36: dabei.".
00:17:37: Das finde ich, hat mich da auch immer wieder
00:17:39: zu machen.
00:17:39: Da sind wir ja schon bei meinem zweiten Lieblingsthema Peer-to-Peer.
00:17:44: Das ist ja das Kooperative oder auch... Ich will gleich zwei Sachen zusammenmachen eigentlich.
00:17:49: Das kooperative Lernen und das kooperotive Erzählen.
00:17:54: Du weißt ja, dass es tatsächlich Themen, die mir sehr am Herzen liegen Und ich hatte es tatsächlich diese Woche auch schon mit verschiedenen Leuten darüber, dass das immer noch nicht der Fall ist.
00:18:07: Wenn ich tatsächlich ein Change-Prozess habe also eine Transformation in meinem Unternehmen anstoßen möchte oder was verändern möchte wie auch immer es geartet ist am Ende des Tages dann passiert es immer noch von oben nach unten und dann fragt man sich oft warum bewegt sich unten denn nix?
00:18:26: Naja, wenn unten nie in diesem Prozess mit eingebunden war weder auf einer Informationsebene noch auf einer Mitarbeiter-Ebene.
00:18:35: Also dass man wirklich aktiv auch mitgestalten kann.
00:18:37: Klar es gibt Management aus Gründen aber das heißt nicht, dass der Rest der Firma nicht mitarbeiten kann an verschiedensten Stellen und wenn du diesen Mitarbeit nicht hast.
00:18:49: also Transformation ist ja zum Beispiel auch nicht nur ein Lernthema Es ist ein Kulturthema, es ist ein Lernthema.
00:18:56: Das ist ein Narratives Thema.
00:18:58: Da sind wir wieder beim Narrativ und ich habe vor kurzem mal wieder gehört das Narrativ ist halt ja dass das sind Einsparungen.
00:19:07: was kommt dabei Mitarbeiter an?
00:19:09: Der Mitarbeiter denkt sich dann gucken wir mal wie lang.
00:19:11: es dauert bis Ich eingespart wäre und das verbreitet keinen positiven, das ist keine positive Zukunftsvision.
00:19:18: da kann ich als Mitarbeiter nicht sagen oh das schmeiße ich mich jetzt mit voller Kraft dahinter Weil nachher gerade zumnalisiere ich mich selber weg, wenn ich mit schwimmvoller Kraft dahinter schmeiße.
00:19:28: Weißt du was ich meine?
00:19:29: Und das ist eben... Das ist wirklich eine ganz andere Denkweise und eine ganz anderer Erzählweise die es hier braucht um gemeinsam etwas voranzubringen.
00:19:41: Ja!
00:19:41: Und das passt jetzt super fällt mir nämlich auch grade ein.
00:19:44: also gerade dieses wir besser darüber reflektieren was erzählen wir da gerade
00:19:52: Und vor
00:19:53: allem auch reflektieren ist meine Perspektive, weil ich es positiv sehe.
00:19:59: Auch eine positive Aussicht des anderen
00:20:03: und der
00:20:04: Anderen fällt mir.
00:20:05: kleine Geschichte erzähle ich da jetzt nebenher hat nichts mit dem Buch zu tun aber das passt glaube ich ganz gut.
00:20:11: in der Steuererberatung und auch in anderen Branchen ist ja gerade die große in Anführungszeichen zum einen Dystopie.
00:20:18: die KI nimmt uns die Arbeitsplätze weg Und dann versuchen die, die positiven Erzähler zu sagen ja ist doch Quatsch.
00:20:27: Natürlich die Aufgaben verändern sich aber dann haben wir halt andere Aufgaben.
00:20:31: also von wegen Fall nicht weg sondern verändert sich nur.
00:20:36: und ich habe dann mal auch weil noch uns unterhalten haben bei uns im Steuerbraterkreis ein bisschen darüber nachgedacht und reflektiert.
00:20:43: naja welche Art neue Aufgaben erzählen wir denn gerade den Mitarbeitenden?
00:20:48: in der Steuererklärung, dann heißt es immer ja die Routine fällt weg und dann machst du Beratungen hochwertig qualitative Geschichten.
00:20:57: Dann habe ich mir mal vorgestellt wenn nicht steuerfach angestellte bin.
00:21:01: Ich hab zehn Jahre Erfahrung.
00:21:03: Ich mache zentrationell qualitativ gute Jahresabschlüsse.
00:21:07: Ich mach Steuereklärungen.
00:21:08: Ich kenne das Steuerrecht in und auswendig und natürlich kann ich gestalten.
00:21:12: aber Beraterin und dann habe ich das, hab' ich erzählt bei uns in der Gruppe.
00:21:18: Da habe ich gesagt es kommt mir jetzt so vor wie... Ich habe jahrelang Malen nach Zahlen kann ich total gut oder ich kann ganz toll Stilleben malen ne?
00:21:30: Und jetzt sagt jemand hey des macht die KI du wirst Picasso Ja, nee.
00:21:37: Picasso bin ich nicht!
00:21:39: Wie soll ich da jemals hinkommen?
00:21:41: Und wir glauben aber als Chefininnen und Chefs wie erzählen denen jetzt gerade was Gutes
00:21:46: ganz
00:21:46: toll, was du alles künftig machen kannst.
00:21:49: Da hast du doch dein Leben schon drauf gefreut... ...und der Mitarbeiter denkt sich innerlich nein.
00:21:55: Ich
00:21:55: habe ja auch ein total spannendes Beispiel für dich.
00:21:58: Und zwar hab' ich das letzte Woche gesehen Apple hat neue AirPods angekündigt mit einem neuen Feature.
00:22:07: Und dieses Feature ist sehr kontrovers, weil die neuen Airpods haben Kameras und die Kameras haben sie damit sie deine Umwelt quasi erfassen können und deren besseren Service liefern.
00:22:19: Willst du mal
00:22:20: raten
00:22:21: was die Leute denken, die dieses neue Produkt sehen?
00:22:25: Erzähl es mir, du bist ja die Erzähler.
00:22:28: Also für die meisten Leute hat das eher so ein Ninety Eighty-Four-Vide.
00:22:33: Total Überwachung durch meine Airpods.
00:22:35: also wir haben ja alle schon eigentlich ein Überwachungsgerät mit unserem Smartphone bei uns.
00:22:40: oder manche haben wie ich einen Smartwatch und dann kriegst Du jetzt auch noch Kamera an deine Ohren gesteckt und es geht ja nicht mal darum dass Ich selbst entscheide ob ich nutze oder nicht, sondern andere Leute nutzen das dann und ich werde erfasst von diesen Kameras.
00:22:57: Also wir haben jetzt gerade immer mehr den Fall auch die Ray-Bands ja und die Technologieunternehmen pushen das natürlich als Fortschritt.
00:23:07: und wie es aber ankommt ist ein ganz anderer Narrativ.
00:23:11: tatsächlich und das finde ich hier spannend weil man hat so das Gefühl dass sehr viele KI Unternehmen oder Unternehmen die KI einbinden gerade extrem an den Bedürfnissen der Menschen vorbei konzipieren und erzählen.
00:23:28: Und auch das kommt ja im Buch vor, das passt dann an dieser Stelle denke ich mal ganz gut und ist natürlich die beherrschender Storytelling und diese Mechanismen.
00:23:39: in Marketing werden sie ja auch eingesetzt und nutzen es natürlich zu ihrem Vorteil dass Sie uns eine schöne Zukunft verkaufen die aber nicht für den Kunden die schöne Zukunft ist, sondern für die Firma.
00:23:53: Nur sie drehen es halt so, dass du das Gefühl haben sollst jetzt das tolle Produkt damit zu kaufen.
00:24:01: Also auch das ist natürlich beim Storytelling wichtig.
00:24:05: und bei den Narrativen wer erzählt Sie?
00:24:09: Und zu welchem Zweck?
00:24:11: Genau und hier, also da könnte man uns ein sehr großes Fass aufmachen.
00:24:14: zu narrativen in der KI-Branche.
00:24:17: Das lassen wir jetzt mal.
00:24:18: aber ich würde dieser KI-Branche empfehlen vielleicht mal die Sprechblasenmethode aus dem Buch auszugibieren.
00:24:26: und zwar fand ich... Also das fand ich schon sehr herzig muss ich sagen weil die Kaffeemaschine zu fragen was nervt denn bei uns total?
00:24:38: und zu gucken, was die ausspucken würde oder wenn der Gummibaum im Eingangsbereich sprechen könnte.
00:24:43: Was würde er bei uns über das Miteinander erzählen?
00:24:47: Das fand ich sehr schön!
00:24:49: Da gibt es auch tatsächlich eine Seite wo verschiedene Alltagsgegenständes leider auf Englisch aber ist quasi ein Podcast-Serie wo verschiedene Alltagsgegenstände aus ihrem Leben erzählen.
00:25:00: Die sind immer so zwischen forty Minuten und einer Stunde lang, also wenn dich mal interessiert was eine Kaffeetasse zu erzählen hat das ist schon ne sehr großartige Idee auch.
00:25:12: Also diese diese Technik hat mir auch total gut gefallen.
00:25:16: Mir ist dann eingefallen man müsste mal im Besprechungsraum die Bürostühle sprechen lassen wo die Leute drauf
00:25:25: sitzen,
00:25:28: welche Last sie wieder zu tragen hatten.
00:25:31: Aber ich finde ja, die Technik ist cool!
00:25:36: Ich hatte manchmal das Gefühl... Also die Tools werden beschrieben aber kamen immer sehr kurz?
00:25:42: Hätte ich mir ein paar mehr Stories dazu gewünscht, Bebilderungen.
00:25:48: Aber wenn man dann seiner Fantasie freien Lauf lässt und sich mal überlegt, dann beschreibt sie es ja auch immer so ein bisschen in Workshops-Szenarien wie man das einsetzen kann.
00:25:57: aber wirklich dieses Schau mal in deinen Empfang oder gerade im Empfangsbereich Wenn da so ein Fikuss steht oder irgendwas anderes was halt schon seit Jahrzehnten dasteht welche Geschichten hätte das erzählen?
00:26:09: Das hat mich total gut gefallen.
00:26:11: Ja, und auf den kann man zum Beispiel gut fragen.
00:26:15: Man könnte vielleicht so das Whiteboard an der Wand auch fragen, welche negativen Worte fallen denn hier sehr oft?
00:26:22: Also auch hier nochmal auf die Wortebene zu schauen.
00:26:26: Was verbringt unser Meeting eigentlich zu fünfzig Prozent damit uns erst mal zu beschweren oder gehen wir eben in diese positive Denkweise... Das ist tatsächlich eine Geschichte, die ich erzählen kann.
00:26:41: Als ich damals in der Agentur angefangen habe, hatte ich das ganz stark aus Prägungen meines Elternhauses oder der Gesellschaft, der Sozialstruktur keine Ahnung.
00:26:54: Aber ich kam quasi in die Agentur und ich hatte diese Jaaberhaltung.
00:26:59: also wenn eine Idee kam hat mein Gehirn sofort ausgespuckt warum das nicht funktionieren kann.
00:27:05: Und es hat wirklich Jahre für mich gedauert aus dieser Jaaber-Haltung in einer Jahrunthaltung zu kommen.
00:27:13: Und mir zu denken, ja und da knüpfe ich jetzt was an ohne diese Idee erst mal auseinander nehmen zu müssen um zu sagen das funktioniert nicht weil dafür gibt es dann wieder andere Methoden also die wirtschaftliche Prüfung und was auch immer... Das kommt für mich immer erst nach der Vision und deshalb finde ich so spannend für mich eben auch dasselbe Ich glaube das steckt in sehr vielen Menschen drin Dass wir erstmal das Problem suchen statt in Lösungen zu denken.
00:27:42: Ja, das passt super weil ich habe mir auch zwei Tools genau die zwei Tools mit ausgesucht, weil wir die aus dem Herzen sprechen und haben ja das tatsächlich auch von der KI als Bild ein kleines Poster gestalten lassen.
00:27:57: Das packe ich dann im Blogbeitrag mit rein und das eine ist eben genau also sie nennt es den Friedhof für Verhinderungsfrasen Und ich habe gerade dieses kleine Bildfriedhof und auf den Grabsteinen steht dann halt drauf so was wie, das haben wir schon probiert zu riskant oder dafür haben wir keine Zeit.
00:28:16: Ich hab da auch noch eine schöne Phrase für dich die ich ab und zu mal höre dass können wir unseren Mitarbeiter nicht zumuten.
00:28:23: Oh, das ist auch ne gute Phrasis, die höre ich auch immer öfter.
00:28:26: Die steht nämlich dann noch gar nichts drauf.
00:28:28: Und dann eben parallel dazu ist es der Ideenadvocat und das passt jetzt sehr gut zu deinem Jahr Aber-und-Jahr-und, weil das ist ja genau der Punkt.
00:28:39: Du kommst mit einer grandiosen Idee und du selber denkst ja wow!
00:28:44: Wahnsinn toll!
00:28:46: Und dann sagt der erste wer soll denn das bezahlen?
00:28:50: Zack hast du schon einen auf der Rübe und hast nie wieder Lust hier jemals eine neue Idee zu präsentieren.
00:28:57: Und da hilft eben dieser Ideenadvokat, wo es heißt.
00:29:00: Es gibt eine Spielregel in Besprechungen und eine Spielegel wenn wir Ideen äußern und die lautet zuerst wird die Idee vorgetragen dann werden alle positiven Aspekte diskutiert und besprochen und erst wenn das rund ist darf jemand als kritische Stimme ein mit seine Meinung dazu sagen, aber eben nicht dieses Bum-Bum und das fand ich auch gut.
00:29:29: Und in dieser Besprechung also wenn es in einem Meeting passiert werden sich explizit zwei weitere Mitarbeiter als Advokaten dazugesellen und eben als Befürworter outen.
00:29:43: Das finde ich sehr schön weil du einfach dann auch als Mensch gewürdigt wirst mit deiner Idee anstatt immer.
00:29:49: dieses geht nicht brauchen wir nicht will keiner.
00:29:53: Das erinnert mich tatsächlich an die Walt Disney-Metrode.
00:29:59: Da hat man ja auch den Träumer, den Realisten und den Kritiker.
00:30:06: Man kann sie quasi verteilen im Raum oder man kann sie gemeinsam durchlaufen.
00:30:10: Das wäre ein ähnlicher Ansatz!
00:30:13: Und ich habe jetzt hier noch in meinen Notizen springt es mir gerade... Das muss ich einfach loswerden.
00:30:21: Da habe ich so gelacht, auch wenn es so böse ist.
00:30:24: also bei Umgang mit Sprache und der Achtsamkeit bringt sie ja mehrere Beispiele und ich weiß nicht, ich hatte das vorher noch nie gehört.
00:30:32: aber wenn in so Ausflugslokalen die Busse mit den älteren Menschen kommen dann gibt's bei Servicekräften anscheinend im Begriff Die Urnenöffnung.
00:30:47: Ich weiß, man darf nicht lachen.
00:30:48: Es ist so gemeiner Vertragsteam.
00:30:50: Das fand ich... Buh!
00:30:54: Was sagt es nicht auch viel über unsere Gesellschaft aus?
00:30:59: Weil ältere Menschen haben sehr viel zu erzählen und sehr viel der Gesellschaft zu geben.
00:31:06: Und das Bild davon hat sich aber sehr gewandelt, würde ich sagen.
00:31:09: Ja ja, das ist leider so.
00:31:13: Deswegen werden wir hier mal positive Akzente setzen.
00:31:17: Und ein Wortspiel, das mir gut gefallen hat – das kannte ich nämlich auch noch nicht – ist im Wort gescheitert steckt Gescheiter.
00:31:27: Das finde ich gut.
00:31:29: zu dieses Heldenkommen!
00:31:31: Weil das begegnet einem jetzt ja häufiger, dass so junge Gründer oder auch Leute von ihren Rückschlägen, Niederschläge Fehlern und so weiter berichten.
00:31:42: Und dann eben dieses, was habe ich daraus gelernt?
00:31:45: Das finde ich cool gescheitert, steckt gescheiter.
00:31:49: Genau das sind Fuckup Knights nennt man die gerne mal.
00:31:53: Ja da finde ich auch ein sehr schönes Ritual und da hatte ich vorhin schon überlegt ob ich es mal einschmeißte.
00:31:59: aber für mich hat zum Beispiel Das Wort Lernabenteuer, du weißt ja mein Newsletter heißt so.
00:32:06: Hat bei mir meine komplette Haltung auch zum Lernen verändert weil für mich steckt in diesem Abenteuer drin dass ich das Recht habe zu scheitern In diesem abenteuer.
00:32:18: also Ich muss nicht immer feststellen ich glaube letztes Jahr bin ich mit einem lernthema zum ersten mal Bescheid hat würde ich tatsächlich sagen ich hatte mir vorgenommen mich irgendwie mehr mit dem thema Vor der kamera stehen zu beschäftigen, und ich habe einfach am Ende des Jahres gelebt.
00:32:35: Das ist nichts für mich!
00:32:38: Und ich möchte das eigentlich auch gar nicht vor der Kamera stehen.
00:32:41: Ich finde es immer super anstrengend.
00:32:43: Ich hab' es schon ein paar Mal gemacht aber ich fühle mich dabei nicht wohl.
00:32:47: Und ich würde auch sagen man sieht das am Ergebnis dass ich mich nicht wohlfühle vor der Kamera.
00:32:51: Und...das ist okay Ich muss nicht vor der Kamera stehen.
00:32:56: Es gibt so viele andere Arten und Weisen, in denen ich Wissen vermitteln kann wie jetzt zum Beispiel wir beide hier gerade in diesem Podcast womit ich mich sehr wohl fühle als mich zu zwingen, zu lernen vor der Kameragute Präsenz zu haben.
00:33:10: das wird vielleicht in diesem Leben nichts mehr und es ist vollkommen okay.
00:33:14: Ja deswegen sehr guten Gedanken von dir und generell dass egal an welcher Stelle wir in unserem Leben befinden und ja immer wieder was Neues lernen.
00:33:27: Also das machen wir ja sowieso immer, ob sie so bewusst ist oder nicht aber dass uns einfach an vielen Stellen oder an manchen Stellen klarer werden darf und sollte Dinge bewusst auszuprobieren um dann eben festzustellen Ist es meins?
00:33:46: Oder nicht?
00:33:47: dazu muss ich es auch ausprobieren oder so.
00:33:50: Ich habe keine Kinder was ich über Kindererziehung weiß.
00:33:55: Vielleicht an der Stelle, das ist okay wenn ein Kind fünf verschiedene Sportarten-Hobby Sachen ausprobiert und dann sagt ne Ballett habe ich jetzt drei Stunden gehabt ist doch nicht mal eins oder ah Geige war am Anfang war ich Feuer und Flamme und merke es ist nicht soll und muss dann auch sagen dürfen, nein macht mir jetzt keinen Spaß mehr oder passt nicht zu mir anstatt dass man jahrelang ich bin leider leidgeprüftes Klavierspielkind.
00:34:26: Ich musste jahre Klavier spielen lernen und hab's nie gemocht!
00:34:30: Ich fand es
00:34:30: furchtbar.
00:34:32: Und als ich endlich alt genug war zu sagen, aber wir hatten halt ein Klavier zu Hause stehen meine Mutter hat Klavier gespielt.
00:34:39: also lernt das Mädchen auch Klavier zuzulassen für sich selber, ich muss mich jetzt nicht weiterquälen.
00:34:49: Sondern natürlich überlegen wir dann eine Alternative.
00:34:52: also einfach wenn man es aus berufliche Beziehung sagt das ist jetzt nicht meins.
00:34:57: aber was anderes fällt mir auch nicht ein ist auch doof wenn der Beruf wegfällt.
00:35:03: Aber zu überlegen was sind denn die Alternativen die ich habe?
00:35:06: Die auszuprobieren Und dann zu sagen, das passt weniger.
00:35:12: In die Richtung gehe ich weiter.
00:35:14: und so wie du sagst okay es gibt dir immer genügend Formate und Möglichkeiten in denen mich meine Stärken beweisen kann.
00:35:24: Genau ich glaube das Problem oder sage jetzt nicht das Problem sondern die Herausforderung für viele Menschen ist wenn das dann vor einem steht dass was wegfällt oder sich etwas verändert in den allermeisten Menschen Angst aus.
00:35:39: Ich glaube, es gibt tatsächlich so ein paar Menschen wie du und ich die sehr gut in der Lage sind eigentlich in jeder Situation was Positives noch zu finden.
00:35:49: aber ich glaub den meisten Menschen geht das eher nicht so.
00:35:53: Und diese Gefahr, die ich sehe unterrichte jetzt auch Zukunftsdenken an der Uni Freiburg und mir fällt das schon sehr auf dass meine Studierenden sehr stark in dieser Zukunftsangst leben.
00:36:06: Also man kann es wirklich nicht anders sagen, die sind schon so in diese Zukunftsangst eingetaucht dass das wahnsinnig schwer ist sie überhaupt daraus zu bewegen und zu sagen ich habe überhaupt eine Möglichkeit das zu verändern.
00:36:23: Sie nennt das ja Angstparalyse Und das sehe ich tatsächlich auch.
00:36:28: also wenn wir zu viel angst haben oder zugestresst sind dann ist unser Gehirn nicht in der Lage die Tür aufzumachen, überhaupt was Neues zu lernen oder sich etwas Neues vorzustellen.
00:36:40: Weil wir sind ja im Überlebensmodus – das geht überhaupt nicht!
00:36:44: Und das heißt je mehr wir uns als Gesellschaft erzählen dass eh alles denn wach runtergeht, desto mehr Angst löst es aus und Stress und desto verhaften wir kollektiv in Angstparanöse.
00:36:56: Das fand ich sehr schön mit dem Hamburg Beispiel, das wolltest du glaube ich erzählen.
00:37:00: Ja, kannst du gerne erzählen.
00:37:02: Aber also haben wir beide auf dem Zettel.
00:37:05: genau das ist der Punkt heutzutage und deswegen hat dieses Buch ja so eine große Berechtigung bzw nicht das Buch sondern eigentlich das Thema weil wir schauen müssen sollten können dass wir eben wegkommen von.
00:37:22: es is Es ist e-wurscht, was ich mache.
00:37:25: Es geht den Bach
00:37:26: runter.".
00:37:27: Das ist ja die Erzählung, die heute in den Köpfen auch der jungen Menschen vorherrscht nach dem Motto wenn ich mal quer durch meine sozialen Medien scrolle dann gibt es halt nur noch völlig wurscht und ich bin nicht mehr selbstbestimmt Ich habe gar keine Alternativen oder Möglichkeiten.
00:37:48: also dagegen zu wirken ist absolut entscheidend.
00:37:51: Und wie das ausschauen kann und es finde ich echt großartig, dass sie... Das macht sich glaube ich mit KI oder?
00:37:59: Diese zwei... Ja aber
00:38:01: das hat sie mit KI gemacht
00:38:02: genau!
00:38:02: Genau dafür ist KI auch wirklich hilfreich, dass man einfach mal sieht sagt Stellen wir uns vor, dass schlimmste aller Schlimmsten passiert.
00:38:11: Eine große Katastrophe überflut, also Hamburg der Meeresspiegel steigt extrem an und die Hälfte der Stadt überflutet.
00:38:24: Und jetzt kann ich natürlich hergehen und sagen, also ich fange mal mit der Dystopie an – mit dem Schlechten.
00:38:30: Kann ich natürlich eine Geschichte erzählen wie schrecklich das ist?
00:38:34: Die Moskitos stechen dich tot und die Ratten sind groß wie Hasen!
00:38:39: Es ist alles im Dreck und es gibt Taucher, Dümpel noch nach Müll suchen, um es zu überleben.
00:38:48: Ganz furchtbar.
00:38:50: und gleichzeitig kannst du dir aber diese Zukunft anders ausmalen und sagen hey wie könnt ihr denn in den zwei Tausend Fünfzig ausschauen wenn wir auch vorbereitet waren in den letzten Jahren die da kommen?
00:39:06: wenn wir uns eben mehr Gebäude auf Stelzen aufbauen, wenn wir Lagunen haben und und.
00:39:12: Sehr nett fand ich dann dieses.
00:39:15: eine Maklerwerbung lautet dann für die hochpreisigen Wohnungen Leben über NN über normal null also so über mehrere Spiegel.
00:39:27: Und das ist ein Bild.
00:39:29: Hamburg ist genauso überflutet wie in der Dystopie Nur ist es ein positiv gezeichnetes Bild.
00:39:35: und jetzt, da kommt ja wieder unsere Zukunftstechnik die wir gelernt haben gemeinsam ins Spiel das ich sagen kann.
00:39:44: Und wenn ich jetzt das positive Bild vor Augen habe dann kann ich mit meinen Entscheidungen heute mich dorthin bewegen
00:39:52: und
00:39:52: dafür sorgen dass die Zukunft so ausschaut wie sie mir positiv aufmahle von deinen Studenten erzählt.
00:40:00: Jetzt halt sagt, kann ja eh nix mehr machen und die Hände in den Schuhs lege?
00:40:04: Dann
00:40:06: wahrscheinlich auch tatsächlich das
00:40:08: passieren.".
00:40:09: Da gibt es ein total spannendes Beispiel, dass ich mir irgendwann gerne mal anschauen würde wenn sich die Situation dort wieder etwas mehr beruhigt hat.
00:40:18: Das sind die Vereinigten Arabischen Emirate glaube ich gewesen.
00:40:22: Die gibt es erst seit fünfzig Jahren ungefähr Und die haben sich zum fünftigsten Geburtstag ein Museum der Zukunft gebaut.
00:40:33: Also statt in den Vergangenheit zu schauen, weil da haben sie noch nicht so viel davon, haben Sie gesagt okay wie sehen wir denn in fünfzig Jahren aus?
00:40:41: Welche Zukunftsthemen müssen wir denn angehen?
00:40:43: und das ist auch eine Museum wo man nicht einfach irgendwie jetzt Bilder an die Wand gehangen hat sondern diese Zukunft wird dort erlebbar.
00:40:49: Das ist ein Raum wo die Bevölkerung hinkommen kann und sich anschauen kann wie ihre Zukunft aussehen könnte muss ihr mir anschauen.
00:40:58: Also ich finde das ein sehr spannendes Projekt, da geht es um ganz verschiedene Themen eben auch das Leben mit der Büste aber auch das Wegkommen vom Öl als Haupteinnahmequelle und so weiter und so vor weil diese Staaten natürlich auch merken dass Öl ein endliches Scoot ist und sie sich überlegen müssen wo wollen wir denn hin?
00:41:21: Und das ist halt Das war für mich total spannend zu sehen, weil es mal so ein anderer Ansatz ist als quasi in der Geschichte zu schmelden und vergangene Zeiten als ideal hervorzuheben.
00:41:34: Ist hier der Blick einfach ganz klar in die Zukunft gerichtet?
00:41:39: Das finde ich gut!
00:41:39: Es steht nicht im Buch oder?
00:41:41: Das
00:41:42: habe ich selber mitgebracht.
00:41:43: Ja ja super!
00:41:44: Toll das muss ich mir anschauen, das finde ich richtig spannend.
00:41:47: Weil genau dieses Geschichten über die Zukunft
00:41:52: sich
00:41:53: ausmalen, schreiben gemeinsam erzählen.
00:41:58: Das geht ja durchs ganze Buch und das ist dann der letzte Abschnitt im Buch auch eben dieses über die Zukunft nachdenken und da ist es unglaublich wertvoll.
00:42:10: also was Sie da ein bisschen beschreibt was ich auch spannend finde sind ja diese immersiven Erlebnisse?
00:42:18: Also genau dort ist dieses Museum so konzipiert, dass man sich in die Zukunft quasi begibt.
00:42:25: Ja ja genau und das man dann eben durch das Mit erleben und beteiligt sein natürlich auch nochmal eine ganz andere Merkfähigkeit hat.
00:42:40: Ich gehe halt durch ein Museum und schaue mir ein Bild nach dem anderen an.
00:42:46: Ansätze davon findest du übrigens auch schon im Zukunftsmuseum des Deutschen Museum in Nürnberg.
00:42:53: Da kann man nämlich zum Beispiel auf dem Mond rumspazieren.
00:42:56: Genau, da wollte ich nämlich auch schon immer mal hin und hab's aber noch nicht auf meiner
00:43:02: Tutu-Liste.
00:43:02: Mach das!
00:43:03: Ich habe es mir angeschaut tatsächlich Aber es ist auch ganz spannend für dich und mich.
00:43:08: Es ist gar nicht so viel Neues dabei weil wir schon sehr stark in der Zukunft leben würde ich mal sagen.
00:43:15: Ich fand aber, als ich glaube mein Highlight im Zukunftsmuseum in Nürnberg war das Gespräch mit einem KI gesteuerten Roboter darüber dass die KI auch im Narrativ sehr überhypt wird.
00:43:29: Also da habe ich mich mit dieser KI quasi drüber verhalten wie diese KI-Narrative doch irgendwie auch Hype-Narative sind.
00:43:38: Das war sehr lustig.
00:43:40: Sehr witzig!
00:43:41: Aber das bringt mir noch zu den Pumpen in Hammerdagen.
00:43:44: Für uns ist er selbstverständlich, aber ich glaube den muss man auch nochmal bewusst hervorheben.
00:43:49: Weil er natürlich sich durch das Buch zieht, dass wir uns Geschichten besser merken.
00:43:56: Dass wir durch Geschichten überhaupt soziale Wesen werden.
00:44:02: Dass ja Geschichten unsere Evolution tragen und immer weiter tragen werden.
00:44:12: Und nur ein Beispiel von mir... Du weißt es ja, ich habe dieses Jahr mein Kunstjahr und versuche oder bin halt dabei mir so verschiedene Kunststile beizubringen.
00:44:24: Und schaue auch ganz viele Dokos und Sendungen dazu.
00:44:28: Wenn mich was packt... Also auf Arte gibt's eine ganz tolle Dokumentation über die Welt in einem Bild.
00:44:37: Da haben dir ein Bild beschrieben und erzählen die Weltgeschichte drumrum!
00:44:44: die passiert ist, während dieses Bild entsteht und sich dann entdecken lässt da drin.
00:44:49: Das erzählte all meinen Freundinnen und Bekannten immer gerne diese Geschichten.
00:44:55: Und dann sagen sie immer – also bis jetzt habe ich mich auch nicht für Kunst interessiert, aber so wie du das erzählst, diese Gesichter geladen.
00:45:01: Es ist total spannend!
00:45:03: Meine Friseurin freut sich immer wenn ich komme und sie wieder eine ganze Farbe drauf gibt und es dauert zwei Stunden.
00:45:11: Währenddessen erzähle ich ihr über meine neuesten Kunstgeschichten und sie sind mir ganz begeistert.
00:45:16: Hallo Sabine, ich weiß Sie hört nicht zu aber ich grüße Sie an dieser Stelle.
00:45:21: Die Liebe zur Kunst hat ja auch was sehr... Und in dieser Liebe zur Kunst steckt hier ein bestimmtes Narrativ wieder rum drin.
00:45:32: Ich habe tatsächlich zufällig gestern jemand getroffen die mochte auch Fangoch sehr gerne Und dann haben wir uns nicht nur über Frank-Gochts Bilder unterhalten, sondern auch über das Leben und wie jemand der quasi so schlecht behandelt wurde in seiner Zeit.
00:45:48: Und ja auch so starke mentale Probleme hatte die Welt so unfassbar schön wahrnehmen konnte.
00:45:56: Darüber haben wir jetzt zum Beispiel gesprochen.
00:45:59: Das ist ja auch was!
00:45:59: Der hat quasi glaube ich die Zukunft gesehen mehr oder weniger in anderen Farben und seine Zeitgenossen Haben diese Vision nicht gesehen und konnten sie nicht verstehen?
00:46:11: Und haben ihn deshalb abgewertet, quasi.
00:46:15: Das ist auch was, worüber wir sprechen sollten.
00:46:18: Ja, Zukunftsnarrative helfen beim Überwinden der Angst aber du hast dieses Innovationskurven-Schaubild wahrscheinlich noch im Kopf.
00:46:26: Der Innovation Curve heißt das glaube
00:46:29: ich.
00:46:30: Und die Innovation Curve hat irgendwie vier Segmenten.
00:46:33: Das sind die First Mover, die Early Adopter und die breite Masse, wenn sie hinterherkommen.
00:46:43: Ich glaube, was wir total oft vergessen ist das die Early-Adopter oder die First-Mover inherente Motivation haben sich zu bewegen.
00:46:52: Dass da oftmals aber ein Graben besteht oder entsteht, den man narrativ ... mit einer Brücke überbauen muss.
00:47:00: Also das ist in der Grafik nicht drin, ich habe ihn mir selber lustigerweise dann ins Buch gemalt.
00:47:06: aber zwischen diesen ersten zwei Segmenten und dem großen dritten Segment ist eigentlich ein Burggraben.
00:47:12: Und über diesem Burggrabe muss man eine narrative Brücke bauen weil sonst wird es irgendwann dieser Graben immer größer.
00:47:19: Wenn ich meine Zukunftsvision falls ich sie nicht mit den anderen zusammen gebaut hab was sowieso die beste Lösung ist macht meiner Meinung nach Wenn ich die nicht vermittelt bekomme, also wenn ich diese narrative Brücke nicht gebaut bekomme dann passiert was wir gar nicht wollen und das ist Unmut.
00:47:37: Dann kommen hier in diesen Graben immer mehr Verschwörungstheorien und Gemäcker und dann wird es immer schwieriger diesen Graber zu überbrücken Und ich glaube dass da noch ganz viel drinsteckt.
00:47:50: Das ist auch etwas was ich beim Thema Nachhaltigkeit in Deutschland sehe.
00:47:55: Also die First Mover und Early Doctor sind voraus gerannt, haben im Zweisfall zurückgebrüllt.
00:47:59: Warum bewegt ihr euch eigentlich nicht?
00:48:02: Ist doch alles ganz logisch hier nach vorne zu gehen.
00:48:05: Aber die Leute sind halt in ihrer Angstparalyse oder in falschen Narrativen oder Fake News teilweise auch einfach stecken geblieben auf dem Weg zu dieser Brücke Und haben sie einfach nie genommen sondern im Zweifels war sogar noch niedergebrannt und gesagt dass eine Zukunft die möchte ich nicht hat kein Schnitzel.
00:48:24: Und das ist was, wo wir viel glaube ich drauf lernen können aus dieser Situation in der wir uns gerade befinden.
00:48:31: Ja und das was du ansprichst hat mich auch selber ja wieder nochmal zum Nachdenken gebracht weil diese große Masse es sind sechzig Prozent wenn man also diese Kurve folgt und was wir wirklich im Hinterkopf haben müssen nachdem er am Anfang jetzt hier auch schon drüber gesprochen wen sprechen wir an mit unserer Geschichte?
00:48:55: Wem erzählen wir das Narrativ, für wem ist es?
00:49:00: und es ist halt nicht für Leute wie uns die sowieso schon bei allem immer Hora schreien.
00:49:04: Und ja, ich mach mit oder ich denke mir selber was aus sondern wenn wir über gesellschaftliche Narrative sprechen, wenn wir gute Geschichten erzählen wollen, die die Leute mit auf den Weg bringt dann ist die Zielgruppe eben diese Sechzig Prozent und nicht die anderen zwanzig First Mover, weil die sagen sowieso ja.
00:49:28: Die brauchen wir nicht überzeugen genau.
00:49:30: Genau ich glaube was man steht, glaube ich.
00:49:34: Ich glaube es steht tatsächlich auch in einem Buch aber Werte sind ein guter Ansatzpunkt.
00:49:41: also sich zu überlegen welche Werte haben denn diese Sechszig Prozent?
00:49:45: Und wo kann ich hier Schnittmengen finden?
00:49:48: und hier eben, also ich glaube es wird auch vorgeschlagen dass dann die First Movers und so Podcasts machen.
00:49:56: Ja aber wenn du nur diese First Mover-Podcast machen lässt dann bewegt das die sechzig Prozent meiner Erfahrungen nach leider nicht sondern musst zu denen hingehen, also muss über die Brücke gehen zu ihnen hingehen und dort vor Ort quasi die Arbeit machen.
00:50:14: Ja, insbesondere also die Erfahrung mache ich oder wenn ich mich mit in ganz Leyen eben unterhalte.
00:50:21: Manchmal frustrierst du die Leute damit?
00:50:24: Also wie viele Podcasts von First Movers?
00:50:27: soll ich mir den noch anhören, damit ich mich endgültig schlecht fühle weil ich halt nicht so bin.
00:50:34: Weil ich weiß da werde ich nicht hinkommen.
00:50:36: das sind wir wieder bei dem Punkt.
00:50:39: Das ist ja ist einmal im Ernst, im Zweifelfall demütigend.
00:50:43: Wenn ich dauernd eine höre wie toll die das wieder machen und wo die hier vorne weglaufen usw.
00:50:51: Ich humpe halt dahinten herum und ab des Gefühl schaffe ja eh nicht dann bin ich frustriert, dann höre ich auch nicht gar nicht mehr zu.
00:50:59: Das ist genau der Punkt den der gelingen muss damit unsere Geschichten auch Wirkung haben.
00:51:06: Und da finde ich aber sehr schön, also da gibt es mehrere Tools und Tipps im Buch wie man in Unternehmen Geschichten erzählt.
00:51:14: Also mein Lieb... Also nicht mal... Und
00:51:15: wer findet?
00:51:16: Weil sie finden überall rum!
00:51:18: Die liegen ja sowieso überall rum, was ich total sehr mag ist tatsächlich diese Gleisgeschichten von der ÖBB kann man auch auf deren Webseite nachschauen wo einfach Mitarbeiter der Bahn nette kleine Geschichten erzählen und die sind eben nicht über drüber.
00:51:37: Wir haben jetzt irgendwie fünfhundert Menschen das Leben gerettet, was natürlich toll ist wenn man das schafft.
00:51:42: aber wir haben irgendwo unterwegs eine Kleinigkeit entdeckt und da reden wir darüber.
00:51:49: in Haltstadt kann man schön übernachten und die Instagram Katzen streicheln wenn man bleibt so irgendwo wo du einfach wo mal wieder bei Geschichten sind Emotionen wächst Und dann das Übergeordnete Matrativheit heißt und die Bahn bringt dich dahin.
00:52:08: Also worüber ich da auch sehr viel nachdenke letzter Zeit ist, früher haben wir Geschichten zusammen erzählt.
00:52:17: also vor dem Buchdruck war es vollkommen normal dass man zusammensaß und sich Geschichten erzählt hat und andere Leute dann auch was beigetragen haben zu dieser Geschichte.
00:52:28: Am Lagerfeuer haben wir das heute manchmal noch, aber die meisten von uns saßen wahrscheinlich auch schon sehr lange nicht mehr in einem Lager Feuer und haben sich Geschichten erzählt.
00:52:35: Sondern man hat dann quasi den Menschen dazu erzogen dass jemand diese Geschichte schreibt und sie Rezipienten sind.
00:52:43: Und ich glaube was wir wieder lernen müssen ist dass Geschichten kollektive Anstrengungen sind und auch Visionen kollektiver anstrengend sind und dass man sich daran beteiligen darf!
00:52:54: Ich glaube das ist auch so eine große Hürde.
00:52:57: Darf ich überhaupt mit erzählen an dieser Vision, an diese Zukunftsvision?
00:53:03: Und ich glaube das ist wirklich was Räume zu schaffen in denen man gemeinsam erzählen kann.
00:53:09: Da hat sie auch sehr schöne Übungen dazu.
00:53:11: es gibt das Future Lab hat sich glaube ich mit drin dann das Zukunftstory Board wo wirklich Leute aus verschiedensten Abteilung zusammenkommen und bildhafte Zukunftsbilder tatsächlich schaffen.
00:53:23: Ich glaube dass es wichtig aufzumachen, gemeinsam zu erzählen.
00:53:29: Weil das... Ich merke das immer, ich mache ja so eine kleine Übung am Anfang meiner Story-Workshops.
00:53:35: Ich lass die Leute zusammen Geschichten erzählen mit
00:53:38: Würfeln
00:53:38: und einer Struktur, die sie vorgegeben bekommen.
00:53:42: Die stehen hinterher ganz anders als vorher, weil man hat zusammen gelacht.
00:53:47: Man hat zusammen erzählt und das schweißt zusammen.
00:53:50: Und dessen denn wieder Geschichten?
00:53:53: Also das denke ich auch gerade im Unternehmen, wenn du da so einen übergeordneten Zusammenhang schaffst über die Geschichten.
00:54:02: Wie sehr das zusammenschweißt und auf der anderen Seite es verzeiht dann auch mehr im Miteinander weil man weiß wofür was macht also auch dessen Auswirkungen, die so eine Geschichte hat.
00:54:20: Wir halten zusammen und da finde ich auch sehr schön wunderbar diese sinenzialen Narrative Brücken in die Zukunft bauen wie man diese Geschichten erzählt verschiedene Art welche Fragen du dir stellen kannst bis eben das mit der Kaffeemaschine und dem Fikus.
00:54:37: also da kommen schon sehr viele gute Tipps mit rein, die man einfach für sich mal wirken lassen kann und dann jeder für Sicherheit sagt.
00:54:47: Also sind ja vierzig solche Tools-Tipps, die sie da zusammenstellt aus... Für mich eben ist es ein Zusammentragen aus ganz vielen Methoden, die ich jetzt, weil ich auch viel lese über dem Podcast in vielen anderen Zusammenhängen schon gehört und gelesen habe.
00:55:05: Und wo man dann für Sicherheit sagen kann hey komm Die eine greife ich mir jetzt mal raus, das probiere ich aus.
00:55:11: Oder die zwei sind alle für sich gekommen ja sowieso nicht hin.
00:55:15: Genau
00:55:15: und wenn ich direkt im Unternehmen die Welt feiern dann möchte kann ja bei sich selbst anfangen.
00:55:22: also du hast ja quasi die Ebenen Ich wir und Alle.
00:55:26: Und
00:55:27: ich würde auch empfehlen einfach mal weiß ich selbst anzufangen und Dann zu schauen wo ein dass diese ganzen Tools und Methoden und Gedanken Hintragen.
00:55:38: Ich würde vielleicht sogar sagen, wenn es ein Sommerlesestoff ist, vielleicht jeden Tag einen Abschnitt lesen und wirklich wirken lassen?
00:55:48: Ja!
00:55:49: Und das ist jetzt ein super Abschluss weil das ist auch ein Tipp den ich für mich auch noch mal mitgenommen habe Wenn man bei sich selber anfängt sich seine Signature Story zu schreiben Anstatt... Und das hilft auch persönlich.
00:56:04: Jeder hat ja, wenn er eine Website hat seinen übermich Bereich und eben nicht tabellarisch geboren dann studiert da dann vollkommen langweilig sondern sich hier wirklich so den Begriff kannte ich vorher nicht.
00:56:18: Den finde ich sehr nett.
00:56:19: Eine Signature-Story für sich zu überlegen.
00:56:22: Das bin ich!
00:56:23: Das zeichnet mich aus.
00:56:25: Das sind meine Stärken, das sind meine Schwullen, meine Liebe vorhin hoffentlich und hier mit dieser Geschichte anzufangen, das finde ich eine sehr gute Idee.
00:56:36: Und außerdem muss ich jetzt zum Abschluss sagen, ich habe noch wieder so viele weitere Buchtipps da drin entdeckt.
00:56:44: also meine Sommerlektüre Liste ist voll!
00:56:49: Meine war es vorher tatsächlich schon deswegen... Aber die Signature Story steht tatsächlich auf meiner Liste.
00:56:56: Ich hätte mir gedacht, ich müsste mal wieder meine Überunsseite anschauen oder über mich Seite anschauen und gucken, passt das so noch?
00:57:05: Ist das noch das Narrativ, dass ich vertreten kann von mir selbst aber auch über meine Arbeit?
00:57:13: Und ich glaube, das ab und zu mal auf den Prüfstand zu stellen ist gar nicht so die schlechteste Idee
00:57:18: Genau!
00:57:19: Dann können wir uns ja in Kürze mal gegenseitig unsere neuen Signature Stories vorstellen.
00:57:24: Wir sind ja laufend in Verbindung, freue ich mich schon drauf und wir können nur sagen sehr schönes Buch holt euch das.
00:57:31: nutzt es Sommer, Lektüre oder auch Herbst Zeit ist es zeitlos.
00:57:37: auf alle Fälle erzählt euch gute Geschichten über eine wunderbare Zukunft die alle die auf uns wartet indem sie mir Danke Jennifer Ciao, bis zum nächsten Mal.
00:57:48: Danke dir!